Das GA-Torfieber grassiert wieder
Alle Infos zum großen E- und F-Junioren-Turnier des General-Anzeiger
Mit Songs wie "Schatzi, schenk? mir ein Foto" brachte unter anderem Stargast Mickie Krause den großen Saal zum Brodeln.
Mit rund 1250 Besuchern konnte sich Jürgen Harder von Bonn Musik, der den Event gemeinsam mit Rico Fenoglio von der AfterJobParty veranstaltete, über ein ausverkauftes Haus freuen. Das ganze Wochenende lang stand das Brückenforum im Zeichen des Karnevals. Auch am heutigen Rosenmontag geht die Sause nachmittags mit der Afterzoch-Party weiter.
Derweil konnten sich die Besucher von Fun Kölsch Karneval unter anderem auf zwei Partybereiche und viele Meter Theke freuen. Während im Saal DJ Ronaldo auflegte, sorgte im Foyer DJ Thomas für gute Laune. "Seid Ihr bereit für Mickie Krause?", hieß es dann im großen Saal. Eine Frage, die die Jeckinnen und Jecken lauthals mit "jaaaa" beantworteten.
Gerne ließen sie sich vom Schwung des Entertainers mitreißen, tanzten und sangen ausgelassen. Mit Party-Krachern wie "Reißt die Hütte ab" oder "Zehn nackte Friseusen" erntete Krause Jubel und Applaus. Neben dem einen oder anderen schlüpfrigen Witz durfte natürlich auch sein neuester Hit "Schatzi, schenk? mir ein Foto" nicht fehlen.
Keine Frage, dass die Jecken den Mallorca-Barden nicht ohne Zugabe ziehen ließen - Egal, ob sie als Gitarre verkleidet oder mit Schottenrock und Zylinder daherkamen. Als Fastelovendskostüm scheinbar nicht tot zu kriegen: wilde Piratinnen und Piraten. Neben sogenannter Guggenmusik - Blasmusik aus dem Schwarzwald - sorgte auch die Hamburger Partyband Boerney & die Tritops für ohrenbetäubende Stimmung.
Dennoch schienen sich viele Besucher an den neuen Veranstaltungsort von Fun Kölsch Karneval erst noch gewöhnen zu müssen: "In der Beethovenhalle mit ihren vielen verschiedenen Bereichen hatte man mehr Möglichkeiten", meinten eine Punklady, 51, und ein Besucher im Clownskostüm, 49, aus Oberdollendorf.
Besucher Winfried Bernartz, 54, aus Bonn vermisste beispielsweise Ruhezonen. Auch ein 23-jähriges Dirndl-Mädel und seine Freundin mussten sich erst noch an die neuen, kleineren Räumlichkeiten gewöhnen.
Schließlich teilten sie das Brückenforum mit Jecken, die sich als mächtige Elche oder respekteinflößende Gorillas mit geschwollener Brust verkleidet hatten. Ein 49-jähriger Besucher, der sich mit Plüschhund "Daisy" unterm Arm wirkungsvoll in Rudolph Moshammer verwandelt hatte, brachte es auf den Punkt: "Die Beethovenhalle wäre schöner gewesen, aber es passt schon."
Artikel vom 19.02.2012