Das GA-Torfieber grassiert wieder
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Mit Frohsinn im Herzen und einem Lächeln auf den Lippen zogen sie im Weiberfastnachtszug durch die Beueler Straßen. Tausende Narren dankten den Weibern mit frenetischem Jubel. Der Jecken-Umzug wurde so zum Triumphzug für Wäscherprinzessin Marie-Christine I. (Fries).
Die Kostümvielfalt war bewundernswert: Wikinger, Clowns, Früchte, Schmetterlinge, Paradiesvögel und Euro-Rettungsschirme wurden gesichtet. Allerdings regnete es durch die blauumspannten Schirme, weil die Frauen der TSV Bonn-rechtsrheinisch das Schirmtuch heraus geschnitten hatten.
Sonnenschein des Zuges war Kinder-Wäscherprinzessin Lilli I.: Sie strahlte mit ihren Wäscherinnen Emilia und Jule um die Wette und schmiss kräftig Kamelle unters Narrenvolk. Den Unbillen des Wetters trotzte auch der Schiffer-Verein: Die Besatzung zog ihr Boot unter dem Kommando von Käpt'n Reiner Burgunder durch die stürmischen Weiberreihen.
Überhaupt wagten sich viele Männer in den Weiberzug: Das Häärekomitee aus Pützchen, die Schwarz Gelbe Jonge aus Schwarzrheindorf und der nur mit Männern bestückte Wagen der Bezirksvertretung Beuel. Die Unterwanderung war aber nicht erfolgreich: Am Ende behielten - wie immer - die Weiber die Oberhand.
Artikel vom 16.02.2012