Festspielhaus-Initiative

Westerwelle lobt bürgerschaftliches Engagement

Bonn.  Zu einem Meinungsaustausch über Fragen der Wirtschafts- und Regionalpolitik trafen sich am Mittwoch Bundesaußenminister Guido Westerwelle, sein Bonner Weggefährte, FDP-Kreis- und Fraktionschef Werner Hümmrich, Wolfgang Grießl, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg und IHK-Hauptgeschäftsführer Hubertus Hille.

Setzen sich für das Festspielhaus ein: Werner Hümmrich (v.l.), Wolfgang Grießl, Guido Westerwelle und Hubertus Hille. Foto: Barbara Frommann

Die vier sprachen unter anderem auch über die Initiative von Grießl, 5.000 Bürger zu gewinnen, die jeweils 5.000 Euro für das Beethoven-Festspielhaus spenden sollen. Westerwelle lobte diese Initiative als Beispiel für freiwilliges unternehmerisches und bürgerschaftliches Engagement.

Der Minister betonte, er wolle sich weiterhin für den Standort Bonn/Rhein-Sieg einsetzen und an den Buchstaben und dem Geist des Bonn/Berlin-Gesetzes festhalten . "Ich stehe zum Bonn/Berlin-Gesetz, zu den Beschäftigten in den Ministerien und zu der Region Bonn/Rhein-Sieg," betonte der Bonner Abgeordnete.

Gute Nachrichten zur aktuellen konjunkturellen Lage Bonns und des Kreises hielt Hille bereit: "Die Wirtschaft in der Region startet hoffnungsfroh ins neue Jahr. Die Unternehmen beurteilen ihre Lage sehr gut. Auch das Exportniveau ist auf solidem Niveau. Die Griechenlandkrise hat sich nicht dämpfend auf die regionale Konjunktur ausgewirkt", sagte er. "Die Griechenlandhilfe ist ein Beitrag für die wirtschaftliche Erholung. Die Reformen müssen jetzt eingehalten werden," forderte Westerwelle.

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