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EMA-Sportplatz
Stadt Bonn hebt Sperrung auf
Von Lisa Inhoffen
BONN. Die Stadt Bonn wird den Sportplatz am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium (EMA) auf Intervention von CDU und Grünen für die Freizeitnutzung wieder freigeben. Das teilte am Dienstagabend die schwarz-grüne Ratsmehrheit in einer Presseerklärung mit. Eine Bestätigung seitens der Verwaltung war nicht mehr zu erhalten.
Die Sperrung der Sportanlage am EMA wird wieder aufgehoben. Foto: Lisa Inhoffen
Die Verwaltung hatte nach Beschwerden von Anwohnern über Lärmbelästigung vor allem am Abend und an Sonn- und Feiertagen durch Freizeitkicker per Schilder die Nutzung der Anlage nach Unterrichtsschluss untersagt, ohne die Schule oder Politik zu informieren. Das hatte im EMA und im Rathaus für Verärgerung gesorgt.
"Uns lag daran, dass noch vor der Sommerpause der Sportplatz wieder allen zugänglich gemacht wird. Denn gerade in den Ferien muss es möglich sein, den Platz zu bespielen", sagten Grünen-Sprecherin Dorothee Paß-Weingartz und CDU-Fraktionsgeschäftsführer Georg Fenninger.
Auch zahlreiche GA-Leser kommentierten auf GA-Online die Sperrung des Platzes. Ein großer Teil zeigt kein Verständnis für diese Maßnahme. "Diese Beschwerde ist ein Armutszeugnis", "Spielen verbieten muss verboten werden" oder "Wo sollen die Jugendlichen denn hin? Ist es nicht gut, wenn sie Sport machen?", schreiben sie unter anderem. Andere wiederum fordern "Rücksichtnahme von beiden Seiten ist wichtig" oder "Es gibt bestimmt Lösungen, die beide Seiten akzeptieren".
Auch Befürworter der Sperrung, darunter Anwohner melden sich zu Wort: "Auch wir haben ein Anrecht auf wohlverdiente Ruhe am Feierabend", schreibt einer.
Einige berichten, der Ballfangzaun aus Metall sei das größte Problem. "Schon wenn dieses unsinnige Stück Metall weg wäre, würde es insgesamt ruhiger werden", meint ein Anwohner. Ein Thema, das die Verwaltung aufgrund eines Bürgerantrags bereits beschäftigt hat. Ein Austausch des Zauns wurde jedoch mit Verweis auf die Kosten abgelehnt.
Artikel vom 27.06.2012
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