Occupy-Aktivisten: Politische Botschaften mit Musik auf dem Münsterplatz | GA-Bonn

Occupy-Aktivisten

Politische Botschaften mit Musik auf dem Münsterplatz

BONN.  Manche saßen auf dem Boden, einige sangen und tanzten mit. Viele Besucher waren beim Einkaufen zufällig vorbeigekommen, um dann doch ein wenig zu bleiben: Am Samstag veranstaltete "Occupy Bonn" in Zusammenarbeit mit "Occupy Cologne" ein Festival auf dem Münsterplatz, um auf ihre politischen Ziele hinzuweisen.

Insgesamt acht Bands spielten beim 'Rockupy'-Festival bis in den Abend hinein auf der Lastwagen-Bühne. Foto: Volker Lannert

"Wir wollen auf den Abbau von Kultur in dieser Stadt aufmerksam machen und darauf, dass für die Menschen zu wenig Geld ausgegeben wird", so Mitorganisator Ulrich Franz von der Bonner Occupy-Bewegung. Das Datum des "Rockupy"-Festivals war nicht zufällig gewählt: An diesem Wochenende wäre die Rheinkultur 30 Jahre alt geworden.

Insgesamt acht Bands aus der Region traten auf, die Besucher mussten sich aber anfangs etwas gedulden: Die Aktion startete mit einer Stunde Verzögerung, da der Transporter mit der Bühne Verspätung hatte.

Bis spät in den Abend hörten die Zuschauer danach nicht nur Musik von Reggae bis Rock, sondern auch Vorträge zum Fiskalpakt und zum Sozialabbau in Deutschland: "Der Ansatz der Veranstaltung ist gut, es muss sich ja wirklich etwas ändern im ökonomischen Bereich", fand Besucher Wolfgang Karras. Er war zufällig vorbeigekommen und dann doch neugierig geworden.

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