- Home
- Bonn
- Region
- News
- Sport
- Familie
- Wetter
- Verkehr
- Freizeit
- Anzeigen
- Abo
- Dialog
Linken-Demo friedlich über die Bühne gegangen
Ohne Zwischenfälle ist die Linken-Demo verlaufen, die am Montagmorgen an der Rabinstraße loszog. Gegen 14.45 Uhr wurden die Teilnehmer über Lautsprecher aufgefordert, sich zu zerstreuen, nachdem sie den Bertha-von-Suttner-Platz rund eine Stunde blockiert hatten.
Bonn. (bau/bot/val) Durchweg friedlich ist die Linken-Demo verlaufen, die am Montagmorgen an der Rabinstraße loszog. Gegen 14.45 Uhr wurden die Teilnehmer über Lautsprecher aufgefordert, sich zu zerstreuen, nachdem sie den Bertha-von-Suttner-Platz rund eine Stunde blockiert hatten.
In dieser Zeit brach der Schienenverkehr der Linie 66 zusammen. Bahnkunden, die aus Richtung Siegburg zum Deutschlandfest fuhren, mussten in Beuel am Konrad-Adenauer-Platz aussteigen und zu Fuß über die Kennedybrücke.
Gegen 15.10 Uhr wurde der Platz in beide Fahrtrichtungen freigegeben. Eine Sprecherin der linksradikalen Demo-Veranstalter rief zum Schluss der Kundgebung, die aus vielen Parolen, Musik, Tanz und ein paar Reden bestand, über Lautsprecher: „Es gibt noch viele Veranstaltungen in Bonn, die man besuchen kann. Der Tag ist noch lang. Lasst es krachen. Fallt Deutschland in den Rücken.“
Als einzelne Gruppen versuchten, in die Innenstadt zu gelangen, reagierte die Polizei mit Platzverweisen für das gesamte Festgelände. Die Beamten kündigten an, bei Nichtbeachtung auch Leute in Gewahrsam zu nehmen. Eine Gruppe junger Leute aus Hessen wurde an der Bonngasse von Polizisten zurück auf die Oxfordstraße gedrängt, nachdem ihre Personalien festgestellt worden waren. „Wir wollten nur zu unserem Auto und kennen uns hier nicht aus“, sagten die 16 bis 24-jährigen Frauen und Männer dem GA-Reporter.
Kurz darauf eine Störaktion am Rande der Festparade am Friedensplatz: Ein gutes Dutzend Demonstranten brüllte Parolen und entrollte ein Transparent, wurde aber kurz darauf von Polizisten abgedrängt.
Die Polizei hatte den Demonstrationszug die ganze Zeit in Hundertschaften-Stärke eskortiert; Beamte liefen vor, neben und hinter dem rund 400 Meter langen Marschblock. Beide Seiten versuchten spürbar, eine Eskalation zu vermeiden. So setzten die Beamten ihre martialisch wirkenden Helme nicht auf - anders als bei einer ersten Linken-Demo am Vorabend, die ebenfalls weitgehend friedlich verlaufen war.
In Höhe der Römerstraße zündeten Demonstranten am Montag gegen 13.30 Uhr zwei Rauchbomben, die aber keinen Schaden anrichteten. Vor dem Start des Demonstrationszuges unweit des Hauptbahnhofes hatte die Polizei zwei Männer festgenommen. Beide hätten gegen das Waffengesetz verstoßen, teilte ein Polizeisprecher mit.
Einer habe ein Messer, der andere ein Pfefferspray bei sich gehabt. Beide waren am Nachmittag noch in Gewahrsam. Nach der Demonstration wurden der Polizei zufolge zwei weitere Personen wegen Widerstand gegen Polizisten festgenommen. Polizeipräsident Wolfgang Albers drückte seine große Zufriedenheit darüber aus, dass die Veranstaltungstage friedlich verlaufen sind.
Artikel vom 03.10.2011
Leserfavoriten
- Unfall in Wachtberg 86-Jährige fährt gegen Mauer - schwer verletzt
- Fahranfänger war betrunken 19-Jähriger beachtete Anhaltezeichen nicht
- Königswinter Vorfahrt missachtet: Kradfahrer schwer verletzt
- Windkraft im Siebengebirge Neue Fakten, alter Zwist
- Tötungsdelikt Zweiter Haftbefehl nach Leichenfund in Köln
- Papst Franziskus Hat sich Jorge Mario Bergoglio als Exorzist betätigt?
- Wissenschaftler aus aller Welt 300 Forscher verabschieden Bonner Wasser-Deklaration
- GA-Interview Karl-Josef Laumann: "Das Armutsrisiko wächst"
- Joachim Gauck Bundespräsident feiert mit afrikanischen Gästen
- Kandidaten für die Nachfolge von Joachim Kardinal Meisner Von Ackermann über Bode bis Overbeck
- Telekom Baskets Bonn Vertrag mit Mike Koch wird nicht verlängert
- FC Bayern und BVB in finaler Vorbereitung
- Hattrick-Rosberg holt Monaco-Pole - Vettel Dritter
- Telekom Baskets Bonn Saisonabschluss - Chris Ensminger kämpft mit den Tränen
- Fußball-Landesliga Schwächelnder Spitzenreiter SSV Merten empfängt Verfolger Bonner SC



