Familientag "on ice": Mit dem Pinguin übers blanke Eis | GA-Bonn

Familientag "on ice": Mit dem Pinguin übers blanke Eis

BONN.  Am Sonntag brummte es noch einmal auf der Museumsmeile. Der Grund: Der General-Anzeiger hatte zum Familientag "on ice" eingeladen, und viele Leser aus Bonn und der Region kamen auf den Platz zwischen den Museen.

Schlittschuhlaufen macht Spaß: Beim GA-Familientag schiebt ein Junge einen Pinguin vor sich her, der Anfängern und weniger Geübten als Stütze bei ihren ersten Schritten auf dem Eis dient. Foto: Volker Lannert

"Wir wollten den letzten Öffnungstag auf der Eisbahn noch mal nutzen", sagte beispielsweise die Bonnerin Gudrun Tappert, die mit ihrer Familie vorbeischaute. "Vor allem freuen wir uns auf die technischen Tipps, die wir heute hier bekommen werden."

Soviel Ehrgeiz freute auch Eisbahnbetreiber Otmar Kaiser, der die GA-Aktion als "vollen Erfolg" bezeichnete. Dass am letzten Tag der Bonner Eissaison noch einmal so viele Besucher auf die Bahn wollten, wertete er als ein Zeichen dafür, "dass Schlittschuhlaufen in Bonn weiterhin sehr angesagt ist".

Neben dem freien Eintritt für Kinder war es vor allem das Interesse an den Kursen für Anfänger und Fortgeschrittene, das rund 150 GA-Leser aufs Eis lockte. Professionelle Eislauftrainer gaben in einem abgetrennten Bereich Tipps. Mit dabei auch Familie Stümpel aus Lengsdorf, die als "Wiederholungstäter" angereist war, und Familie Hermes-Michalczak aus Königswinter, die sich "auf Spaß und Unterhaltung" freute.

Nach bestandenem Kurs gab es für die Teilnehmer noch eine "Diplom-Ausgabe" des General-Anzeigers, alles natürlich mit freundlicher Unterstützung von Gary, dem Maskottchen der Kindernachrichten im GA. Gemeinsam mit ihm konnten sich die Schlittschuhläufer noch ablichten lassen - für die Titelseite der Diplom-Ausgabe, die die Teilnehmer nach bestandener Prüfung gratis bekamen.

Ob der Sonntag nach acht Jahren "Bonn on ice" der endgültig letzte Tag für die Eisbahn zwischen den Museen war, ist noch offen. Kaiser führt diesbezüglich in den nächsten Tagen die Gespräche mit der Geschäftsleitung der Bundeskunsthalle. Außerdem vertraut er auf den festen Willen der Stadt, die erfolgreiche Veranstaltung mit rund 60.000 Besuchern pro Saison weiterhin zu unterstützen.

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