Ausweichstrecke

Zum Bericht "Den Lärm um die Hälfte reduzieren" vom 25. Juli

Die Deutsche Bahn will nach Mitteilung von Bahnchef Grube den Lärm im Mittelrheintal bis 2020 um die Hälfte reduzieren. Auch wenn diese Lösung spät kommt, ist sie sehr zu begrüßen. Aber der Lärm der 350 Güterzüge, die durch das Mittelrheintal fahren, bleibt weiterhin Lärm. Nach Öffnung des Gotthard-Basis-Tunnels Ende 2016 werden bis zu 70 Prozent mehr Güterzüge durch das Rheintal fahren. Die Lärmbelastung nimmt also in den kommenden Jahren noch weiter zu.

Langfristig bleibt nur eine Ausweichstrecke als wirksame Entlastung für das Mittelrheintal. Hier bietet sich ein Westerwald-Taunus-Tunnel an. Durch den Güterverkehrstunnel können alle Güterzüge im Transitverkehr fahren. Das Mittelrheintal von Mainz bis Bonn und besonders das Obere Mittelrheintal werden dann ihr touristisches Potenzial voll entfalten können.

Dr. Rolf Niemeyer, Bonn

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