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Gronau. (gts) Rund um den PostTower hat sich so etwas wie ein eigenes kleines Zentrum entwickelt. Viele tausend Menschen gehen hier, in der Gronau, täglich zur Arbeit, besuchen die Museen oder die Rheinauen. Doch die Verkehrssituation in der Gronau ist angespannt. Gerade zu Stoßzeiten des Berufsverkehrs ist rund um den Post-Tower oft kein Durchkommen mehr.
Rund um den PostTower hat sich so etwas wie ein eigenes kleines Zentrum entwickelt - mit einigen Verkehrsproblemen. Foto: Barbara Frommann
Jetzt trafen sich Vertreter der SPD Bonn-Süd, um sich gemeinsam mit Anwohnern und Interessierten ein Bild von der Lage zu machen und über Lösungsmöglichkeiten zu sprechen. Die Deutsche Post lud die Gruppe kurzerhand dazu ein, das Treffen auf die zwölfte Etage des Post-Towers zu verlegen, um von dort oben die Lage besser überblicken zu können.
"Wir haben natürlich ein großes Interesse daran, dass die Arbeitsplätze hier erhalten werden und möglichst auch neue geschaffen werden", erklärte Werner Esser, Verkehrspolitiker bei der SPD. Doch für das Verkehrsproblem müsse unbedingt eine Lösung gefunden werden.
"Viele Beschäftigte, die hier arbeiten, nutzen den öffentlichen Nahverkehr, das ist positiv", findet Esser. Auch das Engagement der Deutschen Post AG sei vorbildlich, die für alle der Angestellten ein Jobticket des öffentlichen Nahverkehrs zur Verfügung stellt.
Doch obwohl schon so viele Arbeitnehmer auf Bus, Bahn und Fahrrad ausweichen, staut es sich auf den Straßen. "Wir müssen nun prüfen, ob wir zum Beispiel auf dem Sträßchensweg eine Linksabbiegespur in Richtung Johanniterkrankenhaus einführen können", sagte Helmut Haux, Verkehrsplaner der Stadtverwaltung.
Durch die zusätzliche Spur könnten Behinderungen auf der Petra-Kelly-Allee, die je nach Tageszeit auch bis zur Autobahn Rückstaus verursachten, vermieden werden.
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