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Wolfgang Albers, Polizeipräsident: "Kluger Umgang der Gegendemonstranten des bürgerlichen Spektrums mit dem braunen Aufmarsch, Demokratieverständnis, große Demonstrationserfahrungen der Bonner Bürgerinnen und Bürger und der Bonner Polizei waren eine wesentliche Voraussetzung für einen insgesamt friedlichen Demonstrationsverlauf.
Mit hochprofessioneller Polizeiarbeit, verbunden mit hohem Einsatzwillen und Engagement aller am Einsatz Beteiligten, konnten wir diesen schwierigen Einsatz bewältigen und eine für alle Seiten schwierige Aufgabe lösen. Wir sind erleichtert."
Hans-Joachim Corts, Superintendent: "Das bunte Bündnis war beeindruckend, trotz unterschiedlicher Weltanschauung der Gruppierungen. Mich hat auch die Zahl der Teilnehmer fasziniert sowie die Stimmung, die von Toleranz und gegenseitiger Achtung geprägt war. Die Stimmung während Demonstrationszug und Kundgebung war einfach klasse.
Die Evangelischen Kirchenkreise Bonn, Bad Godesberg-Voreifel und An Sieg und Rhein haben sich dem Bündnis angeschlossen und sagen in der weltoffenen UN-Stadt Bonn: Wir wollen keine Nazis in der Stadt. Rassismus darf um Gottes Willen nicht sein."
Ingo Degenhardt, DGB-Vorsitzender: "Unsere Demonstration und Kundgebung haben gezeigt, dass es richtig gewesen ist, uns in unserem breiten gesellschaftlichen Bündnis »Kein Fußbreit den Faschisten« aufzustellen. Mehrere Tausend Menschen haben ihren Protest gegen den Neonazi-Aufmarsch zum Ausdruck gebracht und das zum größten Teil friedlich und gewaltfrei.
Die Ausschreitungen, zu denen es gekommen ist, sind nicht aus unserem Bündnis heraus erfolgt. Treibende Kraft waren hier, meinen Informationen nach, angereiste Autonome von außerhalb, die von Beginn an auf Krawall gesetzt haben."
Bärbel Dieckmann, Oberbürgermeisterin: "Ich danke denen, die friedlich und eindeutig gegen den Aufmarsch der Rechten demonstrierten und sich an der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien solidarisch mit deren Arbeit gegen Hetzpropaganda rechter Extremisten erklärten.
Mein Dank gilt auch der Polizei für ihre ruhige, besonnene und erfolgreiche Einsatztaktik. Die Bürgerinnen und Bürger zeigten großes Verständnis für die Beeinträchtigungen im Straßen- und Busverkehr. Aus vielen Anrufen war auch erkennbar, dass die Anrufer Verständnis für die Demonstration Kein Fußbreit den Faschisten zeigten."
Axel Voss (CDU), Parteivorsitzender "Es ist unverschämt, dass Rechtsextremisten die Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit instrumentalisieren, um ausgerechnet in der Stadt des Grundgesetzes ihre verfassungsfeindlichen Attitüden zu propagieren. Dieser Neonazi-Aufmarsch verpflichtet uns einmal mehr, unsere freiheitlich demokratische Grundordnung aktiv vor Extremisten zu beschützen.
Es ist schön zu sehen, dass die Bonnerinnen und Bonner zusammenstehen und auf vielfältige Art und Weise gezeigt haben, dass sie rechtsextremistisches Gedankengut uneingeschränkt ablehnen."