Die Bürgertelefone standen nicht still. Seit Mittwoch registrierten Polizei und Stadt fast 1 000 Anrufe. Die meisten erkundigten sich nach Verkehrsbeeinträchtigungen. Nur wenige nörgelten. So protestierte einer gegen das Kreisen der Polizeihubschrauber, der Betreiber eines Fast-Food-Ladens in Alfter beschwerte sich über ausbleibenden Umsatz. (dab)
Klaus Bersch war für viele Einsatzkräfte der rettende Engel. Der Verwaltungschef des Rheinischen Landwirtschaftsverbands war wegen der Demonstration an die Rochusstraße gekommen, "um auf dem Anwesen des Verbandes nach dem Rechten zu sehen". Kaum angekommen, habe er gesehen, dass es sehr wenige Toiletten für die Polizisten gab. "Da habe ich spontan entschieden, den Beamten unsere sanitären Anlagen zur Verfügung zu stellen." (jab)
Die Landespolizei NRW hatte zwei Wasserwerfer am Schmittgasser Kirchweg in Bereitschaft stehen, die Bundespolizei ebenfalls zwei auf dem Gelände eines Autohauses an der Bahnhofstraße. "Sie sind in erster Linie vorgesehen, um mögliche Barrikaden wegzuräumen", sagte Polizeisprecher Harry Kolbe. Zum Einsatz kamen sie zum Glück nicht. (dab)