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Von Dagmar Blesel
Die Menschen im Bonner Westen und vor allem in Duisdorf mussten am Samstag einiges ertragen: gesperrte Straßen, geschlossene Geschäfte, eine Übermacht an Polizei und bei nicht wenigen die Angst vor den Rechtsextremisten.
Doch nicht nur die bewährte Bonner Demonstrationslinie greift, auch die Bürger haben Einschränkungen hingenommen. Zumal rund 2 500 Teilnehmer des Bündnisses "Kein Fußbreit den Faschisten" eindrucksvoll gezeigt haben: In Bonn ist kein Platz für Rechtsextremisten.
Bis auf wenige Ausnahmen verliefen die Kundgebungen friedlich. So mancher mag die starke Präsenz der Polizei angesichts von knapp 3 000 Demonstranten als überzogen ansehen. Doch die Ausschreitungen - wenn auch nur von einigen wenigen verursacht - haben gezeigt, dass die Polizei die Lage richtig eingeschätzt hat. Nicht auszudenken, was hätte passieren können, wenn die Polizei auf einige Hundertschaften verzichten hätte.
Polizei, Bündnis und die Bürger standen am Samstag vor einer schwierigen Aufgabe. Sie haben sie bewältigt.