zum Inhalt
zur Funktionsnavigation
zur Hauptnavigation
Informationen zum GA-Design
Bedienhilfen
>> Bonn
Hannover. (meu) Gegen Berliner zu gewinnen, ist für Bonner immer ein besonderer Erfolg - auch mit Hilfe aus Freiburg. So geschehen auf den "RoboCup German Open", die im Rahmen der Hannover Messe stattfanden.
Im Finale um die deutsche Meisterschaft besiegte "NimbRo", die gemeinsame Mannschaft der Unis Bonn und Freiburg, das Team "FUmanoid" aus Berlin mit 10:0.
Gespielt wurde Fußball. Allerdings nicht von menschlichen Spielern, sondern von elektronischen Sportskameraden. Im "RoboCup" zeigen Roboter, gebaut von universitären Forschergruppen, in verschiedenen Disziplinen ihr Können.
Angetreten ist "NimbRo" in der Klasse "Humanoid". Die dort kickenden Roboter sehen menschenähnlich aus und bewegen sich sehr realistisch. Mit einem Tempo von zwei Stundenkilometern, können sie aber mit Ballack und Co nicht mithalten.
Das muss aber nicht so bleiben. "Es gibt viele Bereiche, in denen Maschinen inzwischen den Menschen übertreffen. Warum sollte das nicht langfristig auch beim Fußball möglich sein", erklärt Sven Behnke, Bonner Professor für Intelligente Systeme und Leiter des Teams "NimbRo".
Als deutscher Meister geht es nun zur Weltmeisterschaft nach China.
Der RoboCup
Um neue Erkenntnisse im Bereich der Robotik auszutauschen, treten beim RoboCup Forschergruppen von Universitäten mit ihren Robotern gegeneinander an. In verschiedenen Disziplinen zeigen die Maschinen ihr Können. Darunter im Fußball und beim Rettungseinsatz.
Bei letzterem muss der Roboter selbstständig einen Hindernisparcours abfahren und mittels seiner Sensoren simulierte Opfer finden. Für Nachwuchswissenschaftler gibt es den RoboCupJunior. Ausgetragen werden nationale sowie internationale Meisterschaften.