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Bonn. (sj) Die "Treuhänderische Studienstiftung" der Uni Bonn steht weiter in der Kritik. Der RCDS bittet nun NRW-Innovationsminister Andreas Pinkwart in einem offenen Brief, sich für mehr studentische Mitbestimmung bei der Verwendung der Studienbeiträge einzusetzen.
In die Stiftung fließen ab dem Sommersemester fünf Prozent der Studiengebühren, um ein Vermögen von zehn Millionen Euro aufzubauen.
Das Geld soll in Stipendien und Projekte zur Verbesserung der Lehre fließen. Mehrfach hatten sich der AStA, der RCDS und auch andere Hochschulgruppen gegen die Gründung einer solchen Stiftung gewandt.
Es gebe wichtigere Zwecke für den Einsatz von Studiengebühren, so das Argument. Der Rektor habe die Entscheidung des Senats, eine solche Stiftung zu gründen, umgesetzt, entgegnet die Uni Bonn.
Die Studierendenschaft habe vorher reichlich Zeit gehabt, Alternativvorschläge zu machen. Dies sei nicht geschehen. Das Ministerium bestätigte den Eingang des Schreibens. Der Minister werde antworten, hieß es.
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