zum Inhalt
zur Funktionsnavigation
zur Hauptnavigation
Informationen zum GA-Design
Bedienhilfen
Rheinbach. (kco) Um eine große satinierte Glastafel mit der Inschrift unter dem Titel "Erinnern für die Zukunft" herum sind an dem Mauerwerk des Innenhofs im Rathaus 20 kleine angebracht. 14 von ihnen tragen die Namen der bekannten ermordeten jüdischen Rheinbacher.
Eine der Gedenktafeln am Rheinbacher Rathaus. Foto: Henry
Sechs der Tafeln sind unbeschriftet und stehen für die Ermordeten, die nicht von Rheinbach aus deportiert wurden. Glasfachschul-Schüler Peter Hüllenkrämer hat den Scheiben-Entwurf entwickelt. Lehrer Jörg Müntz betreute die Herstellung und brachte die Tafeln an. Eigentlich sollten sie schon am 18. Februar, dem 60. Jahrestag der letzten Deportation aus Rheinbach, vorgestellt werden. Das war aus zeitlichen Gründen jedoch nicht zu schaffen, aber das Ziel Februar eingehalten. "Die Gleisschienen unterhalb der Tafeln sollen daran erinnern, dass die Opfer mit der Reichsbahn nach Riga, Minsk, Lodz und Theresienstadt in den Tod gefahren wurden", so Stefan Raetz. Er dankte dem Stadtrat, der "geschlossen hinter dem Projekt 'Mahntafel' stand".
Peter Mohr habe nicht nur den Anstoß zur Errichtung der Mahntafel gegeben, sondern ermittelte auch die Namen der 34 ermordeten Juden - mit Hilfe des Vereins "An der Synagoge" Bonn und des NS-Dokumenationszentrums Köln. Mit Horst Mies und Stadtarchivar Dietmar Pertz und in Absprache mit dem Landesverband Jüdischer Gemeinde entwickelten sie den Text.
04:45 CDU-Politiker für mehr Sanktionen gegen Integrationsmuffel
04:45 Notstand in Christchurch bis Mittwoch verlängert
Mini-Abo: Lesen Sie in unserer Serie alles über die kulinarischen Höhepunkte in der Region.
Für zwei Tage verwandeln sich Hauptstraße, Kirch- und Marktplatz in eine bunte Flaniermeile.
Sackgassen, Kreuzungen, Abzweigungen: Bereits zum vierten Mal hat der Irrgarten in Vinxel geöffnet.
Nehmen Sie an unserer Umfrage teil und gewinnen Sie einen Einkaufsgutschein.