TV-Zuschauer wählen drei weitere Lena-Lieder aus | GA-Bonn

TV-Zuschauer wählen drei weitere Lena-Lieder aus

In einer zweistündigen Fernsehshow sind am Montagabend drei weitere Lieder ermittelt worden, von denen Lena Meyer-Landrut (19) eines beim Eurovision Song Contest singen könnte.
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 Foto: dpa

Köln. (dpa) In einer zweistündigen Fernsehshow sind am Montagabend drei weitere Lieder ermittelt worden, von denen Lena Meyer-Landrut (19) eines beim Eurovision Song Contest singen könnte.

Ob es einer der Songs am Ende schafft, ist aber längst nicht sicher. Denn vielleicht gewinnt auch eines der drei Lieder, die schon vergangene Woche vom Fernsehpublikum in die engere Wahl gezogen wurden. Wie es ausgeht, entscheidet sich am Freitag nächster Woche.

Die zweite Ausgabe von "Unser Song für Deutschland" beim Sender ProSieben unterschied sich vor allem darin von der ersten, dass die beiden Gastjurorinnen Anke Engelke und Joy Denalane auch mal etwas Kritisches sagten. So meinte Engelke zum zweiten Song "Teenage Girls": "Ich fand den Text beknackt." Jurypräsident Stefan Raab, der alle Lieder mit ausgesucht hat, revanchierte sich mit dem Hinweis: "Das kann ich natürlich verstehen, dass Anke sich nicht mehr so gut in Teenage-Songs reinversetzen kann. Ich bin der Meinung, dass es so Scheiße auch nicht war." Der Song fiel letztlich durch.

Gewählt wurden: "Push Forward", eine nicht unbedingt Grand-Prix-typische Ballade, dann der auch eher ruhige Song "A Million and One" sowie "Mama Told Me", eine Komposition von Lena und Raab, über die Anke Engelke sagte: "Die Gute-Laune-Nummer, auf die wir jetzt gewartet haben. Es rumpelt."

Raab ist nun mit zwei Nummern im Finale. Falls eine davon tatsächlich zum deutschen Beitrag gewählt wird, könnte er beim Eurovision Song Contest am 14. Mai in Düsseldorf nicht gleichzeitig als Moderator auftreten, so wie dies bisher geplant ist.

Über seinen Schützling Lena sagte Raab: "Sie singt das mittlerweile alles mit sehr viel Gefühl, weil sie dazugelernt hat, ohne dazuzulernen. Lena macht als Künstlerin aus, dass sie gar nicht so viel nachdenkt. Interpretatorisch ist sie ganz weit vorne."

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