Welche Schule ist die richtige?

Geht die Grundschulzeit zu Ende, steht für Lehrer, Eltern und Schüler die Entscheidung über die Schulform und Schule an.

20.12.2012 Linz. Am Anfang des vierten Schuljahres stellt sich für Eltern und Schüler der Grundschule die Frage: "Welche weiterführende Schule ist die richtige?" Artikel einer Schülerin des Martinus-Gymnasiums in Linz, Klasse 9a.

Zur Auswahl stehen je nach Leistungsstärke und -bereitschaft die Hauptschule, die Realschule und das Gymnasium. Außerdem gibt es die Gesamtschule, die alle Schulformen vereint, mit Möglichkeiten, auch Abitur zu machen sowie die neue Sekundarschule. Diese ist ähnlich wie die Gesamtschule, aber ohne Oberstufe.

In Rheinland-Pfalz gibt es ab dem nächsten Schuljahr keine "klassische" Haupt- und Realschule mehr. Diese beiden Schularten werden zur sogenannten "Realschule plus" zusammengeführt. Dieses System gefällt vielen Eltern nicht, da die eigentlichen Realschüler unterfordert und die Hauptschüler überfordert sein könnten.

Ob dies in der Realität auch so sein wird, wird sich im Laufe der Jahre noch herausstellen. Aus diesem Grund wollen viele Eltern, die an der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen leben, Realschüler nach NRW auf die Schule bringen, da es dort noch das klassische System gibt.

Bei der Entscheidung für eine Schule, geht es dann darum, die richtige für das Kind auszuwählen, da einige Schulen unterschiedliche Schwerpunkte bieten. Aus diesem Grund informiert man sich schon im Vorfeld über die Konzepte der einzelnen Schulen.

Die Empfehlung für eine Schulform wird mit dem Halbjahreszeugnis ausgesprochen, dann erst können Eltern ihre Kinder an den weiterführenden Schulen anmelden. Gibt es mehr Anmeldungswünsche als Schüler aufgenommen werden können, dann wird nochmals "aussortiert", so dass man sich dann noch an einer anderen Schulen bewerben muss.

Ob die Entscheidung jedoch die "richtige Schule" war, wird sich erst im Laufe der Zeit herausstellen.

Martinus-Gymnasium, Klasse 9a (Lea Conée )