Kommentar zu G9

Ich wäre am liebsten auch dabei

Schüler melden sich im Unterricht.

Schüler melden sich im Unterricht.

Die Gymnasien kehren zurück zu G9 und damit zu einer längeren Gymnasialzeit. Es gibt zwar auch Befürworter von G8, doch für die Schüler bedeutet es nun etwas stressfreier lernen zu können.

Ab August 2019 gilt wieder G9 in NRW. Das heißt, dass die Jahre nach der Grundschule bis zum Abitur an einem Gymnasium nun wieder neun Jahre betragen. Viele werden das bejubeln, doch einige werden das auch bedauern.

Egal ob G8 oder G9, beides bringt Vor- und Nachteile mit sich. Bis zu den Sommerferien im Jahr 2019 dauert es an den meisten Gymnasien im Land zwölf Jahre bis zum Abitur.

Die Abiturienten sind dann zwischen 17 und 18 Jahre alt und haben ein Jahr länger Zeit, in dem sie eine Lehre beginnen, verschiedene Dinge ausprobieren und sich entscheiden können.

Auch das FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) wird derzeit öfter absolviert.

Auf der anderen Seite sorgt G8 für einen stärkeren Druck. Viele der G8-Schüler müssen deshalb ihre Hobbys aufgeben, weil sie so sehr mit Lernen und Hausaufgaben beschäftigt sind, dass sie für Sport und Musikinstrumente keine Zeit mehr haben.

Ich persönlich finde es gut, dass die Gymnasien in NRW wieder zurück zur 13-jährigen Schulausbildung gefunden haben. Am liebsten wäre ich selbst ebenfalls ein G9-Schüler.