40. GA-Wandertag

Der Jubiläumswandertag war eine runde Sache

Hatten alle Hände voll zu tun: Verteilt auf alle Stationen waren 40 Mitglieder der Bundespolizei im Einsatz, um die Wanderer zu verpflegen.

Hatten alle Hände voll zu tun: Verteilt auf alle Stationen waren 40 Mitglieder der Bundespolizei im Einsatz, um die Wanderer zu verpflegen.

Siebengebirge. Viele Teilnehmer des 40. GA-Wandertags nutzten auch das Angebot der Wander- und Outdoormesse im Haus Schlesien. Die Organisatoren, die Helfer und auch die Wanderer zeigten sich insgesamt mit dem Wandertag sehr zufrieden.

Überall nur zufriedene Gesichter. Bereits am frühen Nachmittag, als noch nicht alle Wanderer wieder von der Strecke zurück waren, blieb im Innenhof von Haus Schlesien kein Platz frei. Ebenso nutzten viele Teilnehmer des 40. GA-Wandertags die Angebote der Wander- und Outdoormesse im Eichendorff-Saal, die anlässlich des Wandertag-Jubiläums Premiere hatte.

Und wie alle Helfer und Organisatoren dort, so freuten sich in der nahen Nikolauskapelle auch Winfried Görres und Karl-Reiner Meurer über viele interessierte Besucher. Zudem öffneten auch die örtlichen Kirchen ihre Türen. „Wir schlagen ja gewissermaßen zwei Fliegen mit einer Klappe. Schließlich ist heute auch Tag des offenen Denkmals“, so Görres. Der 40. GA-Wandertag: Eine runde Sache.

„Dass es so viele Besucher werden würden, damit hätte ich nicht gerechnet.“ Nicola Remig war geradezu baff angesichts des Andrangs. Soeben hatte die Leiterin des Dokumentations- und Informationszentrums von Haus Schlesien eine 25-köpfige Gruppe durch die Dauerausstellung des Hauses geführt. Drei weitere Führungen zu Sonderthemen standen bevor – laut Remig eine wunderbare Gelegenheit, dem kulturell interessierten Publikum aus der gesamten Region das Haus näherzubringen. Für musikalische Unterhaltung sorgte Haus Schlesien außerdem mit Alleinunterhalter Richard Langner und der Band Easy.

Zufriedenheit bei den Anbietern

Nicht minder positiv überrascht waren die Anbieter der Wander- und Outdoormesse. Während vor allem jüngere Teilnehmer am Kletterturm der Arena Vertikal professionelle Tipps erhielten, schlenderten die Besucher von Stand zu Stand, erfragten bei der Tourismuszentrale Saarland, der Naturregion Sieg/Bergisches Land und dem Wiedtal-Tourismus Infos über weitere interessante Destinationen oder versorgten sich bei der Tourismus Siebengebirge GmbH mit Tipps.

 

Schließlich: Wiederkommen lohnt im Siebengebirge. Viel zu tun hatten auch Holger Kandel und Theo Walter von Intersport Bonn sowie Christoph Masson von 7G runergy Bad Honnef: Beratung zum richtigen Schuhwerk, wissen die Experten, lohnt in jedem Fall. Walter: „Beratung ist extrem wichtig, schon, um einschätzen zu können, was man für seine Zwecke wirklich braucht.“

„Die erste Standardfrage ist: Bieten Sie nur Touren in den Alpen an?“, berichtete hingegen Björn Langer vom Alpenverein, Sektion Bonn. Natürlich nicht, schließlich bietet der Verein jede Menge „vor der Haustür“. Warum in die Ferne schweifen – das gilt auch für den Saunapark Siebengebirge in Oberpleis, der sich ebenfalls bei der Messe präsentierte, und das Jufa-Hotel. „Wenn wir sagen, das ist der ehemalige Jugendhof Rheinland, dann macht es immer Klick“, berichteten am Jufa-Stand Katharina Borengässer und Lisa Woike. Das Haus steht vor der feierlichen Neueröffnung, „deshalb ist das heute für uns die perfekte Gelegenheit, Präsenz zu zeigen“. Präsenz auf heimischem Boden zeigten auch der Verschönerungsverein für das Siebengebirge (VVS) und das Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft.

Alle Infos zum 40. GA-Wandertag gibt es in unserem Special unter ga-bonn.de/wandertag.