Nachwuchs-Unparteiische im Einsatz

GA-Torfieber ist für viele Schiedsrichter ein Sprungbrett

Schon einige junge Schiedsrichter haben beim Torfieber-Turnier wichtige Erfahrungen gesammelt.

Schon einige junge Schiedsrichter haben beim Torfieber-Turnier wichtige Erfahrungen gesammelt.

BONN/RHEIN-SIEG-KREIS. Viele Referees, die einst beim Torfieber Erfahrung gesammelt haben, pfeifen inzwischen höherklassig. Bis heute gehören sie dennoch zum Stammpersonal des Turniers.

Um ein Turnier der Größenordnung des GA-Torfiebers in geordneten Bahnen ablaufen zu lassen, sind sie unabdingbar: die Schiedsrichter. In den vergangenen neun Jahren hat so mancher Nachwuchs-Unparteiische im Sportpark Pennenfeld bei den E- und F-Junioren seine Erfahrungen gesammelt; auch „gestandene“ Seniorenreferees bekunden immer wieder ihr Interesse an einer Teilnahme.

Für einige Regelhüter diente das Torfieber schon als Sprungbrett. So zählt mit Katharina Gerhard (SF Ippendorf) eine Schiedsrichterin beinahe schon zu den Stammgästen, die inzwischen in der 2. Frauen-Bundesliga pfeift und in der 1. Frauen-Bundesliga an der Seitenlinie steht. Ebenfalls seinen Weg gemacht hat Francisco Lahora Chulian (1. FC Bonn). Vor einigen Jahren noch bei den Spielen der Jüngsten im Einsatz, wacht er heute in der Senioren-Mittelrheinliga über die Einhaltung der Regeln und ist in der Regionalliga als Schiedsrichterassistent im Einsatz.

Zum Torfieber-Stammpersonal gehört auch Tobias Jochem vom Sieg-Club TuS Altenrath. Er darf mittlerweile ebenfalls bei Partien der Mittelrheinliga auflaufen. Und noch einer ist fast immer im Pennenfeld am Start: Kolja Stegemann (SV Swisttal). Der jüngste Bruder des Bundesliga-Referees Sascha Stegemann hat ans Torfieber beste Erinnerungen: Beim Start im Jahre 2009 holte er als Torhüter mit BW Friesdorf den Pokal bei den E-Junioren, nun leitet er die Spiele seiner Nachfolger und schaffte unlängst den Aufstieg in die Senioren-Bezirksliga.