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Jenseits der Wolken

(Par dela les nuages)
Annehmbar

Episodenfilm, Italien, Frankreich, Deutschland 1994, Regie: Michelangelo Antonioni, Wim Wenders, Buch: Michelangelo Antonioni, Tonino Guerra und Wim Wenders. Autor: Michelangelo Antonioni. Kamera: Alfio Contini, Robby Müller, Musik: Lucio Dalla, Laurent Petitgand, Van Morrison und U 2, Produzent: Stéphane Tchalgadjieff, Philippe Carcassonne, Ulrich Felsberg und Vittorio Cecchi Gori. Mit: John Malkovich, Kim Rossi-Stuart, Ines Sastre, Sophie Marceau, Chiara Caselli, Peter Weller, Fanny Ardant, Jean Reno, Marcello Mastroianni, Jeanne Moreau, Irène Jacob, Vincent Pérez.

Macht doch Spaß, oder? Peter Weller und Fanny Ardant
¿T?
Ein Regisseur bereist einige Städte in Italien und Frankreich auf der Suche nach Inspiration für einen neuen Film. Alle Geschichten, die ihm einfallen, handeln von ungewöhnlichen menschlichen Begegnungen, um die Liebe und ihr Erlöschen: Carmen und Sivano begegnen einander für wenige Stunden in Ferrara. Nach geraumer Zeit sehen sie sich wieder, aber Sivano hat Angst, sein unaussprechliches Begehren zu zerstören. In Portofino ist ein Mann von einer schwermütigen Frau fasziniert. Er folgt ihr und muss ein entsetzliches Geständnis anhören. Patricia leidet unter der Untreue ihres Mannes. Unter seltsamen Umständen findet sie einen neuen Partner. In Aix-en-Provence muss ein Mann erfahren, dass die Frau, die ihn über die Maßen fasziniert, dem weltlichen Leben entsagen wird.

Der Film besteht aus vier Episoden und ist das melancholische und eindrucksvolle Alterswerk des seinerzeit 83-jährigen Michelangelo Antonioni, der hier von seinem deutschen Kollegen Wim Wenders unterstützt wurde. Denn Antonioni war 1994 - in Folge eines Schlaganfalls - bereits seit Jahren halbseitig gelähmt und sprachunfähig. Wenders zeichnet für Prolog, Epilog und verbindende Szenen verantwortlich. Die vier Episoden entstanden nach Geschichten, die Antonioni Jahre zuvor geschrieben hat. Interessant: Eine Reihe berühmter Filmstars geben sich hier die Klinke in die Hand.

Foto: Kinowelt

© prisma

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