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Sam Shepard

(Samuel Shepard Rogers)
  • Geboren am Freitag, 5. November 1943
  • Geboren in Fort Sheridan, Illinois, USA

Pulitzer-Preisträger Sam Shepard
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Der berühmte US-Bühnenautor Sam Shepard spielt selbst die Hauptrolle in seinem Stück "Fool For Love" (1985) und Regisseur Robert Altman war seine Wahl. Wer zu der Zeit den Autor Shepard nicht kennt, hat ihn zumindest als Schauspieler wahrgenommen. In Philip Kaufmans erfolgreicher Astronauten-Saga "Der Stoff, aus dem die Helden sind" spielt er den Testpiloten Chuck Yeager. Dafür erhält er eine Nominierung für den Oscar als bester Nebendarsteller.

Sam Shepard hat seine Jugend auf einer Farm in Wyoming verbracht und die Duarte High School besucht. Später geht er an das Mount San Antonio Junior College in Walnut, Kalifornien. Als junger Mann schlägt er sich mit verschiedenen Jobs durch. Er ist Schafscherer und Orangenpflücker, bis es ihm gelingt, bei "Bishop's Repertoire Company" ein Engagement als Schauspieler zu bekommen. Der Autodidakt schafft bald seinen Weg: 1963 arbeitet er an verschiedenen Avantgarde-Bühnen, 1964 produziert er seine ersten Stücke "Cowboys" und "Rock Garden". Seither schreibt er Stück um Stück, an die 40 sind es bis heute.

1979 wird er für das Stück "Vergrabenes Kind" mit dem begehrten Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Shepard wird bald auch als Musiker, Drehbuchautor und Schauspieler bekannt. Er schreibt für Michelangelo Antonioni die Hippy-Ballade "Zabriskie Point", für Wim Wenders "Paris, Texas" und das skandalumwitterte Sex-Stück "Oh, Kalkutta!" (1971) ist auch von ihm.

Die Jahre 1971-1974 verbringt er in London, kehrt dann aber in die USA zurück. Große Popularität verschafft er sich als Teilnehmer von Bob Dylans "Rolling Thunder Review" und 1978 spielt er in dessen Kinofilm "Renaldo und Clara" mit. Shepard ist auch der einsame junge Farmer in Terrence Malicks "Tage des Himmels"/"In der Glut des Südens" (1978) und 1982 an der Seite seiner Lebensgefährtin Jessica Lange in der Frances-Farmer-Biographie "Frances".

1986 spielt er an der Seite von Diane Keaton, Jessica Lange und Sissy Spacek in Bruce Beresfords "Verbrecherische Herzen", 1989 unter der Regie von Herbert Ross neben dem herrlichen Frauenquintett Sally Fields, Dolly Parton, Shirley MacLaine, Daryl Hannah und Olympia Dukakis in der überraschungsreichen Provinzschnulze "Magnolien aus Stahl". Volker Schlöndorff besetzt ihn als verschlossenen einsamen Fremden in der Max-Frisch-Verfilmung "Homo Faber". Sein Regiedebüt "Far North" (1988) blieb wenig erfolgreich und auch der philosophische Western "Schweigende Zunge" (1993/94) kommt erst nach dem Tod des Schauspielers River Phoenix ins Kino. Davor drehte er noch unter der Regie von Michael Apted an der Seite von Val Kilmer "Halbblut" (1992), 1995 war Shepard in "Einmal Cowboy, immer ein Cowboy" zu sehen.

Sam Shepard hat als Autor auch Kurzgeschichten veröffentlicht. Dazu gehören "Hawk Moon: A Book of Short Stories, Poems and Monologues" (1973), das "Rolling Thunder Logbook" (1977), "Motel Chronicles" (1982), und "Cruising Paradise" (1996). Weitere Filme mit der Beteiligung von Sam Shepard: "Me And My Brother" (1968, nur Buch), "Brand X" (1970), "Renaldo & Clara" (1978, auch Buch), "Der starke Wille" (1980), "Der geheimnisvolle Fremde" (1981), "Savage/Love" (1981, nur Buch), "Tongues" (1982, nur Buch), "True West" (1983, nur Buch), "Country" (1984), "Baby Boom - Ein schöne Bescherung" (1986), "Wehrlos" (1990), "Eine unhimmlische Mission" (1991), "Die Akte" (1993), "Safe Passage" (1994), "Der letzte Ritt" (1995, TV-Mini-Serie), "Lily Dale" (1996, TV), "Untermieter aus dem Jenseits" (1997), "Liebe aus zweiter Hand" (1998), "Dash & Lilly", "Schnee, der auf Zedern fällt", "Showdown auf dem Weg zur Hölle", "Hamlet" (alle 1999), "One Kill" (TV), "All die schönen Pferde" (beide 2000), "The Pledge", "After The Harvest", "In America" (nur Buch), "Passwort: Swordfish", "Black Hawk Down" (alle 2001) "Wie ein einziger Tag" (2004), "Don't Come Knocking", "Stealth - Unter dem Radar", "The Return" (alle 2005), "Bandidas" (2006), "Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford" (2007), "Zufällig verheiratet" (2008), "Brothers" (2009), "Fair Game" (2010), "Safe House", "Killing Them Softly" (beide 2012).

Außerdem basieren die Filme "Curse Of The Starving Class", "Simpatico" (beide 1999) und "See You In My Dreams" (2000) auf seinen Stücken bzw. Kurzgeschichten.


In den nächsten 4 Wochen im TV:

Samstag, 8. Juni 2013
8.40-10.10 Sky Cinema Hits
Zufällig verheiratet
Komödie, Großbritannien, 2008, 87 min
Donnerstag, 13. Juni 2013
18.45-20.20 Sky Cinema Hits
Zufällig verheiratet
Komödie, Großbritannien, 2008, 87 min
Freitag, 14. Juni 2013
20.15-21.35 ORF1
Zufällig verheiratet
Komödie, Großbritannien, 2008, 80 min, FSK 18
Freitag, 21. Juni 2013
8.00-9.30 Sky Cinema Hits
Zufällig verheiratet
Komödie, Großbritannien, 2008, 87 min
18.25-20.00 Sky Cinema Hits
Zufällig verheiratet
Komödie, Großbritannien, 2008, 87 min

© prisma

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