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Leben auf der Überholspur - bis zum Drogentod | |
John Belushi
- Geboren am Montag, 24. Januar 1949
- Geboren in Wheaton, Illinois, USA
- Gestorben am Freitag, 5. März 1982
- Gestorben in Hollywood, Kalifornien, USA
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Es war sein vielleicht größter Auftritt in einem kurzen Leben, denn nach Michael Apteds Liebeskomödie "Zwei wie Katz' und Maus" (1981) war Schluss: John Belushi starb im Hotel Chateau Marmont an einer Überdosis Drogen, gerade mal 33 Jahre alt. John war der ältere Bruder von James Belushi (Jahrgang 1954). Wie dieser, Dan Aykroyd und viele andere, gewann John ab 1975 im Ensemble der NBC-Show "Saturday Night Live" an landesweiter Popularität. Sie bescherte ihm 1978 sein Kinodebüt mit einem Kurzauftritt als mexikanischer Hilfssheriff in Jack Nicholsons Western "Der Galgenstrick".
Auch die folgende Rolle als übergewichtiger Lümmel Bluto in der College-Burleske "Ich glaub', mich tritt ein Pferd" (1978) war John auf den Leib geschrieben. 1978 spielte er den Bruchpiloten Wild Bill Keslo in der Kriegsklamotte "1941 - Wo, bitte, geht's nach Hollywood?" von Steven Spielberg. Die "Blues Brothers", entwickelt und umgesetzt von John Landis aus einem Sketch der "Saturday Night Live-Show", markieren den Höhepunkt von Belushis Filmschaffen.
Geboren 1949 als Sohn eines Restaurantbesitzers spielte Belushi in der Highschool Schlagzeug und trat als hervorragender Footballspieler hervor. Doch schnell entdeckte er seine eigentliche Leidenschaft: Die Schauspielerei. Er spielte in College-Theaterstücken mit und wurde später sogar als einziger von der Chicago's Second City Comedy Troupe auserwählt. Schon bald war Belushi für seinen komödiantischen Improvisationsstil, der manchmal gemein und politisch inkorrekt war, bekannt, doch Belushi hatte Glück: es waren die Siebziger und solch ein Humor wurde hochgelobt anstatt schikaniert.
1973 wirkte er bei dem Broadway-Bühnenstück "Ich glaub', mich tritt ein Pferd" mit, wo er von Talentscouts für die neue satirische Abendsendung "Saturday Night Live" entdeckt wurde. So begann seine Karriere 1975. Bei "Saturday Night Live" konnte er seinem komödiantischem Talent freien Lauf lassen und sorgte durch seinen großen Erfolg beim Publikum dafür, dass 1976 der von den Medienstar groß gefeierte Komödienstar Chevy Chase von der Bildfläche verschwand. Amerika hatte einen neuen Komiker. Belushi gehörte zu den wenigen Performern, die erfolgreich Gewalt und soziale Unruhen als Quelle ihres Humors nutzen konnten. Unvergesslich bleiben seine Slapstick-Aktionen (der Fisch-aus-dem-Wasser-Samurai-Kämpfer) in der Comedy-Show.
Doch so schnell wie sein Erfolg in die Höhe schoss, genau so schnell sank er wieder. Als am 5. März 1982 Schauspieler Robin Williams und Schriftsteller Nelson Ryan ihren Freund in seiner Residenz in West Hollywoods Chateau Marmont Hotel aufsuchen wollten, waren sie die letzten, die John Belushi lebend sahen. Einige Stunden später starb Belushi an einer Überdosis Kokain und Heroin. Weitere Filme mit John Belushi: "Things We Did Last Summer" (1977, TV), "The Rutles - All You Need Is Cash" (1978), "Old Boyfriends" (1979) und "Die verrückten Nachbarn" (1981).
TV
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