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Zehn Dinge, die man im Winter unbedingt auf Mallorca machen sollte

Mit dem Zug in die Vergangenheit und teuflische Begegnungen

9 Per Zug in die Vergangenheit reisen

Mit der historischen bahn geht's mitten durch Sóller bis nach Port de Sóller.

Mit der historischen bahn geht's mitten durch Sóller bis nach Port de Sóller.

Sie gehört einfach zum Stadtbild von Sóller dazu: die historische Straßenbahn, die Sóller mit Port de Sóller verbindet. Wer in die kleine, ruckelige Bahn einsteigt, kann sich auf eine nostalgische Fahrt freuen. Denn die elektrische Straßenbahnlinie wurde bereits am 4. Oktober 1913 eingeweiht. Die Tram mit ihren historischen Waggons fährt über den Marktplatz von Sóller und durch enge Gassen.

Nachdem man den Ort verlassen hat, geht es vorbei an Orangen- und Zitrusplantagen und um die runde Bucht von Port de Sóller bis zum Hafen. Eine einfache Fahrt kostet fünf Euro. Wer eine längere machen möchte, sollte im „Roten Blitz“ Platz nehmen, der Sóller und Palma verbindet. In dem historischen, rund 100 Jahre alten Zug lässt sich auf etwas mehr als 27 Kilometern die herrliche Landschaft genießen.

10 Sich von Mallorcas Teufeln erschrecken lassen

Die Dimonis gehören auf Mallorca zu vielen Festen einfach dazu.

Die Dimonis gehören auf Mallorca zu vielen Festen einfach dazu.

Wenn auf Mallorca im wahrsten Sinne des Wortes der Teufel los ist, gehören sie einfach dazu: die Dimonis. Bei verschiedenen Festen tanzen die als Teufel maskierten Figuren mit bimmelnden Glocken über die Dorfplätze, in ihren Händen lange Stäbe, von deren Spitzen Funken sprühen. Begleitet werden sie meist von Trommlern und weiteren gruseligen Gestalten, die jedem einen Schauer über den Rücken fahren lassen.

Feuerläufe sind aus dem Festgeschehen der Insel gar nicht mehr wegzudenken. Eines der größten Dimonis-Spektakel auf Mallorca ist am Vorabend des Sant Antoni-Festes, der sogenannten „verhexten Nacht“ vom 16. auf den 17. Januar. Zuhauf unterwegs sind die Feuerläufer auch in der Johannesnacht (23./24. Juni). Dann werden zusätzlich Lagerfeuer an den Stränden abgefackelt und in vielen Ortschaften steigen Johannisfeste. Wer ohne viele Touristen die Dimonis erleben will, ist beispielsweise im kleinen Dorf Mancor de la Vall richtig, wo die Teufel in der Johannesnacht sämtliche Straßen unsicher machen.

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