- Home
- Bonn
- Region
- News
- Sport
- Familie
- Wetter
- Verkehr
- Freizeit
- Anzeigen
- Abo
- Dialog
Trotz Nahostkrise kein Stornorecht für Israelreisen
Von dpa/tmn
Hannover. Sirenengeheul und schwere Explosionen: Die Lage in Nahost spitzt sich weiter zu. Angst wegen der aktuellen Situation reicht jedoch nicht, um eine bereits gebuchte Israelreise kostenfrei zu kündigen.
Rauchwolken über Gaza: Dennoch können Israelreisen noch nicht kostenlos storniert werden. Foto: Mohammed Saber Foto: DPA
Touristen könnten sich derzeit noch nicht darauf verlassen, dass der Veranstalter die Situation in Nahost als höhere Gewalt einstuft und daher eine kostenlose Stornierung gestattet. Darauf weist der Reiserechtler Paul Degott aus Hannover hin. Das könne sich allerdings in den kommenden Tagen ändern. "Die Situation scheint sich eher zu verschärfen als zu entspannen."
Ob eine kostenlose Stornierung möglich ist, hängt unter anderem vom konkreten Reiseziel ab. "Bei manchen Rundreisen werde ich nicht umhin kommen, auch durch Regionen zu fahren, die betroffen sind", sagte Degott dem dpa-Themendienst. Israel sei ein relativ kleines Land. Damit wirkten sich regionale Unruhen schneller auf alle Gebiete des Landes aus als das zum Beispiel während des Arabischen Frühlings in Ägypten der Fall war.
Wer sich schon jetzt nicht mehr traue, seine Reise anzutreten, sollte sich vor der Kündigung zuerst direkt an den Veranstalter wenden, rät der Reiserechtler. Der könne ihm sagen, ob für die konkrete Route kostenlose Stornierungen möglich seien. Wer ohne Rücksprache kündigt, fällt möglicherweise im Nachhinein wegen der unter Umständen hohen Zusatzgebühren aus allen Wolken.
Gleiches gilt für den Nachbarstaat Jordanien. Dort kommt es seit den Preiserhöhungen für Treibstoffe und Gas landesweit zu Demonstrationen und Protestaktionen. Urlauber sollten Menschenansammlungen meiden und nicht fotografieren, rät das Auswärtige Amt in Berlin.
Artikel vom 16.11.2012
Reise
Leserfavoriten
- Möglicher Bombenleger von Bonn Marco G. hatte kaum Kontakte zu den Nachbarn
- Polizei bittet um Mithilfe Pantheon während Vorstellung überfallen
- Niederlage für Haribo Schmerzensgeld für Biss ins Fruchtgummi
- Landgericht Bonn Mobbing via YouTube - Jugendliche müssen Mitschüler 5000 Euro zahlen
- Zwei Menschen verletzt Vier Unfälle in zwei Stunden auf der Pützchens Chaussee
- Führerscheinprüfung in Köln 17-Jähriger rastet komplett aus
- Kur AG in Ahrweiler Headhunter sucht Kurdirektor - Noch keine Entscheidung bei Ahr-Thermen
- Unfall in Wachtberg Achtjährige lief auf die Straße - schwer verletzt
- Waldgrundstück in Pech Haribo-Gründer Hans Riegel hat jetzt eine Hecke gepflanzt
- Alte Kelterhaus in Königswinter Das Aus für die traditionsreiche Gaststätte - Pächter gibt auf
- Wetter Mai zu nass und zu trübe - Keine Besserung in Sicht
- Düsseldorf Schüler erstochen - Schwester unter Verdacht
- Bewegender Abschied Internetstar Zach Sobiech mit 18 an Krebs gestorben
- Wetter Sommer 2013 - Wird er besser als der Frühling?
- London Britische Polizei durchsucht nach Terrormord Wohnungen
- Papst Franziskus Hat sich Jorge Mario Bergoglio als Exorzist betätigt?
- London Britische Polizei durchsucht nach Terrormord Wohnungen
- Interview mit Hannelore Kraft "Das Wir entscheidet"
- Mord an einem britischen Soldaten Mutmaßliche Terrorattacke schockt London
- Pädophilie-Affäre Verteidiger von Daniel Cohn-Bendit bringen sich in Stellung
- Transfer Bonner SC verpflichtet Oliver Cylkowski vom FC Hennef
- Telekom Baskets Bonn Saisonabschluss - Chris Ensminger kämpft mit den Tränen
- Interview mit Olympiasieger Nils Schumann "Die Freiheit, nein zu sagen"
- Silberpfeile in Monaco auf Pole-Kurs - Vettel glücklos
- UEFA Fußball-Fest: Champions-League-Finale 2015 in Berlin


