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Bunker öffnet: Mit Glühwein gegen Apokalypse-Panik
dpa
Hunspach. Vom angeblich bevorstehenden Weltuntergang profitiert neben Esoterikern auch die Reisebranche. Nicht nur Mayastätten werden zum Pilgerziel, auch Einrichtungen in Europa locken Gäste. Etwa ein Fort im Elsass, welches Schutz vor der Apokalypse offeriert.
Das elsässische Fort de Schoenenbourg bietet allen, die Angst vor dem angeblichen Weltuntergang an diesem Freitag haben, einen sicheren Zufluchtsort. "Falls die Welt tatsächlich in Flammen aufgehen sollte, sind die Menschen im Bunker geschützt", erklärte Eric Halter von der elsässischen Vereinigung der Freunde der Maginot Linie in Hunspach. Esoteriker sagen für den 21. Dezember das Ende der Welt voraus - gestützt auf eine falsche Deutung des Maya-Kalenders.
Die Betonfestung öffnet bereits um 20.00 Uhr am Vorabend ihre schweren Türen. Bis voraussichtlich um 3.00 Uhr in der Früh können die Schutzsuchenden ausharren. Um sich die Zeit zu vertreiben, organisiert der Verein Führungen durch die unterirdische Anlage aus dem Zweiten Weltkrieg. "Über drei Kilometer erstreckt sich eine Stadt unter der Erde", erzählte Halter, der mit mehreren hundert Besuchern rechnet. Für sie steht außerdem jede Menge Glühwein bereit.
Für Strom, Wasser und Sauerstoff ist in dem Atombunker zwar gesorgt, ob der Stahlbeton aber tatsächlich vor der angeblich anstehenden Apokalypse schützen kann, vermag Halter nicht zu sagen. Die Sicherheit hat dennoch ihren Preis. Der Eintritt kostet sieben Euro für Erwachsene und 5 Euro für Jugendliche.
Artikel vom 20.12.2012
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