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Bericht: Test für US-Einreise am Automaten läuft
Von dpa/tmn
Berlin. Das Schlangestehen vor der Passkontrolle bei der Einreise in die USA könnte laut einem Medienbericht bald der Vergangenheit angehören. Deutsche könnten schon in Kürze ihre Formalitäten am Automaten erledigen, schreibt die Fachzeitschrift Fvw.
Global-Entry-Programm auch für Deutsche? Das würde bedeuten: Online registrieren, einmalig bei der Einreise Fingerabdrücke abgeben - und dann kann man beim nächsten US-Trip alle Formalitäten am Automaten erledigen. Foto: Justin Lane Foto: DPA
Ein entsprechender Test von U.S. Customs and Border Protection laufe derzeit, berichtet die Zeitschrift. Das sogenannte Global-Entry-Programm, das bislang schon Bürgern anderer Staaten offenstand, wird damit auf Deutschland ausgeweitet. Bei der US-Grenzschutzbehörde war zunächst keine Auskunft erhältlich.
Bislang müssen Touristen an den Flughäfen oft lange Wartezeiten vor den Schaltern der Passkontrolle einplanen. Beim Global-Entry-Programm können Besucher für eine einmalige Gebühr von 100 US-Dollar (rund 75 Euro) fünf Jahre am Automaten einchecken. Nachdem sie sich im Internet registriert haben, müssen sie einmal am Flughafen ein Gespräch mit einem Beamten führen. Dabei werden auch die Fingerabdrücke gespeichert. Bei der Einreise muss dann lediglich der Ausweis vor den Automaten gehalten und ein Fingerabdruck sowie ein Foto gemacht werden. Zur Bestätigung wird eine Quittung erstellt.
Auch wer beim Global-Entry-Programm mitmacht, muss sich weiterhin beim Einreisesystem ESTA registrieren. Das Global-Entry-Programm ist lediglich zur Beschleunigung der Einreise gedacht.
Artikel vom 28.01.2013
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