Auswärtiges Amt mahnt bei Reisen in Nordafrika zu Vorsicht

Berlin.  Reisende im nördlichen und mittleren Afrika sollten jetzt besonders vorsichtig sein. In den nordafrikanischen und südlich an die Sahara grenzenden Ländern besteht eine erhöhte Gefahr terroristischer Gewaltakte und gezielter Entführungen.
Am Bahnhof in Marokko: In Nordafrika besteht derzeit eine erhöhte Gefahr für kriminelle Übergriffe. Foto: Horst Heinz Grimm Foto: DPA

Das Auswärtige Amt hat Urlauber im nördlichen und mittleren Afrika dazu aufgerufen, auf ihren Reisen besonders vorsichtig zu sein. Der Hinweis gilt für Senegal, Marokko, Algerien, Sudan, Niger, Mauretanien, Burkina Faso, Tschad und Mali. Sowohl kriminelle Banden als auch Al-Kaida suchten derzeit gezielt nach Ausländern für Entführungen.

Gerade auch deutsche Staatsangehörige seien einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Ein erhöhtes Risiko bestehe für Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. Allerdings unterschieden sich die Risiken von Land zu Land. Grundsätzlich rät das Auswärtige Amt von Reisen in entlegene oder nicht hinreichend durch Polizei oder Militär gesicherte Gebiete der Sahara, ihrer Randbereiche und der Sahelzone ab.

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