Der Norden Deutschlands hat viele unterschiedliche Gesichter und wir laden Sie ein an vier erlebnisreichen Tagen so viele wie möglich davon kennen zu lernen: Vergangenheit und Gegenwart der alten Hansestadt, das benachbarte Bremerhaven und die romantischen kleinen Dörfer und die ursprünglichen Landschaften der Umgebung.
Ausgangspunkt ist das familiär geführte Maritim Hotel Bremen, direkt am Bürgerpark - dem grünen Herzen der Stadt - mit allen Annehmlichkeiten eines familiär geführten Hauses.
Reiseverlauf
Freitag, 17.5.: Entdeckertour Bremen
Ihre Reise führt Sie direkt in die Hansestadt Bremen. Im Maritim
Hotel angekommen werden Sie mit einem Seemannscocktail von
der Direktion begrüßt, beziehen Ihre Zimmer und lernen Ihren
Stadtführer kennen, der Sie in den nächsten Tagen begleitet. Heute
führt er Sie durch den historischen Stadtkern. Der alte Marktplatz
zählt zu den schönsten in Europa und das Rathaus mit dem Roland
wurde von der UNESCO zum Welterbe erklärt. Nach Verfügbarkeit
werden Sie das Rathaus von innen besichtigen und Sie treffen die
Bremer Stadtmusikanten - das Streicheln der Vorderläufe des Esels
soll Glück bringen! Sie schlendern durch die romantische
Böttcherstraße. Erbaut zwischen 1924 und 1934 von Ludwig
Roselius, dem Kaffeekaufmann und Erfinder des koffeinfreien
Kaffee HAG, ist sie damals wie heute die heimliche Hauptstraße
Bremens. Auf 108 Metern zwischen Marktplatz und Weser bietet sie
einen Mix aus Genuss, Handel, Kunst und Kultur. Weiter geht´s
durch das Schnoor, das älteste Stadtviertel der Freien Hansestadt,
mit den schmalen Gassen und klitzekleinen Häuschen. Einst
Stadtteil von Flussfischern, Handwerkern und Gewerbetreibenden,
heute Ort exquisiter Läden, nostalgischer Kneipen, Restaurants und
kuscheliger Cafés. Abends erwartet Sie im Hotel ein traditionelles
Bremer Currybuffet, in Anlehnung an die alte Tradition des
Gewürzhandels der Hansestadt.
Samstag, 18.5.: Bremerhaven mit Schifffahrt & Auswandererhaus
Tagesausflug in die benachbarte Hafenstadt Bremerhaven, mit
dem Überseehafengebiet eine der größten europäischen
Hafenstädte und wichtiges Exportzentrum direkt an der Nordsee.
Sie besichtigen eine der großen Attraktionen, das Deutsche
Auswandererhaus. Starten Sie eine Entdeckungstour und erleben
Sie viele Stationen der Auswanderung: Aufbruch im Morgengrauen,
Atlantiküberfahrt und Ankunft in New York. Während Sie die
Jahrhunderte durchwandern, erfahren Sie mehr über die
Lebensgeschichten der Auswanderer und deren heutigen
Nachfahren in den USA. Sie besichtigen ebenfalls den ganz neu
eröffneten Teil der Ausstellung, welche in einem neuen
Gebäudeflügel die 300jährige Geschichte der Einwanderung nach
Deutschland zeigt. Das Mittagessen wird stilecht auf einer antiken
Dreimastbark serviert. „Seute Deern“ ist der Name des größten
hölzernen Frachtsegler der Welt, der im Original erhalten geblieben
ist. Der Name ist plattdeutsch und wird als „Süßes Mädchen” ins
Hochdeutsche übersetzt. Anschließend stechen Sie vom Anleger
„Alte Liebe“ in See und es geht hinaus zu den Seehundbänken der
Nordsee. Sollte später noch Zeit verbleiben darf ein kurzer Bummel
über die Columbuskaje natürlich nicht fehlen. Vom „Kai der
Träume“ starteten damals Millionen von Menschen in eine neue
Zukunft und Elvis Presley betrat hier 1958 deutschen Boden.
Pfingstsonntag, 19.5.: Worpswede & Norddeutsche Tiefebene
Die Fahrt geht direkt in das Kulturland Teufelsmoor nordöstlich von
Bremen. Sie treffen hier auf eine Landschaft, die durch ihre
Schönheit, ihre Weite und ihre Ursprünglichkeit besticht. Im
Zentrum des Moores liegt das Künstlerdorf Worpswede. Der Ort ist
bekannt durch die 1889 gegründete Künstlerkolonie, eine Lebensund
Arbeitsgemeinschaft von Künstlern. Unter anderem lebte auch
Rainer Maria Rilke einige Jahre hier und machte das verträumte
Dörfchen weltberühmt. Mittelpunkt der Künstlerbewegung war der Barkenhof, der 1895 vom Künstler Heinrich Vogler gekauft und innerhalb weniger Jahre zu einem beeindruckenden Gebäude des
Jugendstils umgebaut wurde. Er diente als Kommune und
Arbeitsschule. Weitere wunderschöne Bauten, wie das Kaufhaus
Stolte, die Käseglocke, der expressionistische Bau des Cafés
Worpswede und der Bahnhof erwarten Sie. Auch das Grabmal für
die im Jahr 1907 früh verstorbene Malerin Paula Modersohn-
Becker übt für viele Menschen, die den Worpsweder Friedhof
besuchen, eine besondere Anziehungskraft aus. Nach der
Möglichkeit zum Mittagessen im Moor an der Hamme fahren Sie
später durch die norddeutsche Tiefebene nach Bremen zurück.
Pfingstmontag, 20.5.: Fischerhude & Heimreise
Heute verabschiedet sich das Team des Maritim Hotels von Ihnen
und die Reise führt Sie noch einmal durch bezaubernde
Auenlandschaften bis nach Fischerhude. In Baumreihen
eingebettet aus alten Erlen und Eichen liegt der kleine Ort, der
auch als "Inselwalddorf" bezeichnet wird und der erst 1852
Kirchort geworden ist. Das Besondere an der idyllischen
Umgebung sind die vielen Arme der Wümme, die die Feucht- und
Flusslandschaft durchziehen. Noch heute erinnern die vielen alten
Bauernhöfe an die wohlhabenden Bauern, die durch Aal- und
Heuernten zu Reichtum gelangten. Zahlreiche alte Entenhäuser,
Bootshäuser und Stege machen vergangene Traditionen
allgegenwärtig. Nach einem Rundgang durch das Dorf besichtigen
Sie das alte norddeutsche Bauernhaus Irmentraud. Bevor Sie die
Heimreise antreten und sich Ihr Reiseführer von Ihnen
verabschiedet, haben Sie die Möglichkeit für ein kleines
Mittagessen im lauschigen Rilkehaus-Café oder Sie besuchen das
sehenswerte Otto-Modersohn-Museum.