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Auf der Route Napoleon
Von Ursula Schumacher
Mit dem General-Anzeiger unterwegs durch die Schweiz bis an die Cote d‘Azur
Foto: Ursula Schumacher
Flugzeug, Bus, Schiff und diverse Züge: Eine recht abwechslungsreiche Tour führte die Reisegruppe des General-Anzeigers ab dem Flughafen Zürich durch die Schweiz unter anderem über die Route Napoleon bis an die Cote d’Azur in Südfrankreich.
Von Zürich aus ging es zunächst mit dem Bus über Luzern zum Brienzer See. Mit dem Schiff erreichten die GA-Leser Interlaken. In Zweisimmen begann die Zugfahrt mit dem Panoramawagen der Golden-Pass-Line. Der Reisetag klang in Montreux am Genfer See aus.
Der nächste Tag führte durchs Tal der Rhone nach Martigny, wo der aufregend steile Mont Blanc Express bestiegen wurde. Durch traumhafte Landschaften ging es nach Chamonix und Grenoble. Unweit von Grenoble beginnt eine ganz besondere Bahnstrecke, die Ende des 19. Jahrhunderts für den Transport von Anthrazit-Kohle errichtet wurde. Heute werden mit historischen Wagen die Touristen und Bahn-Nostalgiker befördert. Die Bahn fährt über kühn konstruierte Viadukte, Brücken und zahlreiche Tunnel nach La Mure. Danach ging es weiter über die berühmte „Route Napoleon“, auf der Napoleon 1815 triumphal vom Exil Elba nach Paris zurückkehrte.
Tag vier führte durch die größte Schlucht Europas, den Canyon du Verdon. Nach einem Spaziergang durch die mittelalterlichen Gassen von Entrevaux hieß das nächste Ziel Cannes. Es folgten Stadtbesichtigungen in Cannes, Nizza und Monte Carlo. Am Fürstenpalast erlebten die GA-Leser die Wachablösung um 12 Uhr.
Für Abwechslung sorgte auch die Rückreise entlang der Küstenstraße des Lago Maggiore nach Ascona, über den St. Gotthard bis Zürich.
Eine ganze Menge Eindrücke, die man erst zu Hause richtig verarbeiten kann.
Artikel vom 27.07.2010



