Weihnachtsmarkt in Bad Breisig

Quellenstadt präsentierte sich von ihrer märchenhaften Seite

Buden und Tannenbäume auf dem Bad Breisiger Markt.

BAD BREISIG. Denn der traditionell kleinste Markt des weihnachtlichen Dreiklangs an der Rheinschiene war seinem Motto treu geblieben. Und so sorgten liebevoll dekorierte Tannenbäume, adventlich geschmückte Holzhäuschen, ein Strohteppich, dreidimensionale Märchenkulissen und das nostalgische Kinderkarussell des Bonners Christian Meinig für eine urige Atmosphäre auf dem Kirchplatz rund um die Sankt-Marien-Kirche.

Neben Händlern, deren Warenangebot vom Silberschmuck über Honig bis hin zu Strickwaren reichte, hatten auch die Parteien und verschiedene Breisiger Vereine wieder eine Hütte bezogen, um Glühwein, Punsch, heiße Schokolade sowie deftige und süße Leckereien anzubieten.

Die Messdiener der katholischen Pfarrgemeinde Sankt Marien etwa hatten nicht nur Fair-Trade-Nikoläuse im Angebot, sondern darüber hinaus gemeinsam Waffelteig angerührt, um mit dem Erlös ihre nächste Fahrt finanzieren zu können. Als nicht minder anziehend erwies sich die "Losbude" der Werbegemeinschaft und der Bad Breisig Tourismus- und Wirtschaftsförderung GmbH.

300 Preise warteten darauf gewonnen zu werden. Vor allem die von den Damen um Regina Baumann kunstvoll aus Schurwolle handgefilzten Feen, Elfen und Engel zogen die Blicke auf sich. Aber auch der aus glitzernden Swarovski-Steinen gefertigte Schmuck fiel ins Auge. Und die Rheinbacherin Brigitte Fischer hatte das ganze Jahr über die Stricknadeln geschwungen, um mit "Gittes kleiner Sockenfabrik" auf dem Weihnachtsmarkt dabei sein zu können.

Für weihnachtliche Klängen sorgten zur Freude der zahlreichen Besucher die Bad Breisiger Kindergärten und die Lindenschule ebenso wie die Mundartgruppe "Streuobst" und die Band "uptodate".