Kurz mal weg

Diese Ausflüge lohnen sich von Bonn und der Region aus

Bonn. Nicht umsonst nennen sich die Alt-Opel-Freunde auch "Die Zuverlässigen". Bei ihrem Treff in Bad Driburg glänzen die Augen und die Karossen. Das und weitere Tipps haben wir für Sie gesammelt.

Vier Heldinnen im Hochzeitsrausch

Gerburg Jahnke kann auch anders. Die Kabarettistin, die normalerweise "Gästinnen" in TV-Studios und auf Theaterbühnen empfängt, führt Regie in ihrer Heimatstadt Oberhausen. In der musikalischen Komödie "Höchste Zeit" geht es um "Vier Heldinnen im Hochzeitsrausch". Gespielt wird im ehemaligen Ebertbad, dessen Räume nun als Theater genutzt werden. Die "bunte Revue über Liebe, Fremdgehen, Treue und Blödheit" läuft an den Wochenenden noch bis 15. September: 2019 gibt es dann ein Wiedersehen.

Weitere Informationen:  Tel. (0208) 20 54 024; www.ebertbad.de

 

 

Von Kadett bis Blitz

Es sind Kostbarkeiten, erst recht für echte Fans der Rüsselsheimer Autoschmiede: Die Alt-Opel-Freunde starten am 15. September um 10 Uhr in Bad Driburg eine Alt-Opel-Weserbergland-Classic-Tour (nur mit Anmeldung) und am 16. September um 11 Uhr in der Innenstadt von Bad Driburg ein großes Saisonabschlusstreffen (ohne Anmeldung). Ein Stelldichein für Liebhaber und Eigentümer von Kadett bis Blitz, Diplomat bis Monza - alle Jahrgänge bis zum Modelljahr 1988. Natürlich mit Rahmenprogramm.

Weitere Informationen: Tel. (05253) 98 940 ; www.bad-driburg.de, www.altopelfreunde.de

 

 

Erinnerungen an die Zukunft

Im Sauerland stehen Pyramiden auf dem Berg. Die spitzen Gebäude gehören zum Galileo-Park, der sich der Wissenschaft widmet. Drei aktuelle Ausstellungen sind noch bis 18. November zu sehen: "Hieb und Stich" beschäftigt sich mit Spurenanalyse in der Kriminalistik, "Leonardo da Vinci" mit technischen Erfindungen des Meisters, "Die Kammer des Wissens" mit dem Spannungsfeld zwischen Alchemie und Astronomie. Ein Grenzgänger des Genres ist am 30. September zu Gast: Erich von Däniken spricht über seinen Bestseller "Erinnerungen an die Zukunft", der vor genau 50 Jahren erschienen ist.

Weitere Informationen: Tel. (02721) 600 77 10; www.galileo-park.de

 

Bei den Flößern

Fast ein halbes Jahrtausend war die Flößerei in Altensteig im Nordschwarzwald ein einträgliches Gewerbe. An der nach altem Vorbild wieder aufgebauten Monhardter Wasserstube (B28) finden regelmäßig Flößerführungen (ohne Floßfahrt) statt. Hier erfahren die Besucher etwa 90 Minuten lang alles über die Blütezeit des Gewerbes und erleben die anstrengende und abenteuerliche Arbeit der Flößer. Anmeldung über das Kulturamt Altensteig. Feste Termine: Erwachsene: 7 Euro, Jugendliche (ab 14): 3,50 Euro (mit Gästekarte ermäßigt). Bei freier Terminwahl: 70 Euro pro Gruppe.

Weitere Informationen:  Tel. (07453) 94 61 211; www.altensteig.de, www.floesser-altensteig.de

 

Bier zum Wein

Es geht nicht um die Wurst beim Dürkheimer Wurstmarkt (Foto), sondern um den Wein. 270 verschiedene Rebensäfte können an 54 Ausschankstellen verkostet werden. Das größte Weinfest der Welt (7.-11. und 14.-17. 9.) besuchen in der Regel rund 650 000 Freunde des Weins, aber: Zum ersten Mal buhlt auch ein "Allgäuer Bier & Weinzelt" um die Gunst der Zecher. Doch den Pfälzern droht kein Ungemach: Der neue Festwirt Peter Heitkamp stammt aus Bad Dürkheims Partnerstadt Kempten, und er hat auch andere Getränke im Ausschank. Wein zum Beispiel.

Weitere Informationen: Tel. (06322) 935 140; www.bad-duerkheim.de

 

Salve am Frankenberg

Falkenberg, Goldtröpfchen: Die Piesporter Weine genießt man am besten dort, wo sie wachsen - mit Blick auf eine Flussschleife. Die Wanderführerin Heidi Spang begrüßt ihre Gäste mit einem erfrischenden "Salve" und erinnert an die Römer, denen man an der Mosel das Wesentliche, nämlich den Wein zu verdanken hat. Die Römische Kelteranlage aus dem dritten Jahrhundert wird besichtigt, die Expertin erklärt die damaligen Produktions- und Lagermethoden. Und zum "Mulsum" werden antike Häppchen gereicht. Teilnahme: 15 Euro.

Weitere Informationen: Tel. (06507) 20 27; www.piesport.de

 

Henkersmahlzeit

Die Eifel bleibt ihrer Marke als Krimi-Region treu und schickt das Festival "Nordeifel Mord-eifel" vom 8. bis zum 16. September in die nächste Runde. Die Reihe präsentiert 18 Eifel-Autoren an neun Abenden. Stefan Barz und Manni Lang greifen auf der Burg von Blankenheim (14. 9., 19.30 Uhr) zu den Waffen. Im schicken Museumscafé der Stadt liest Hans Jürgen Sittig aus seinem Krimi "Zwischen Eifel und Hölle", während der Koch eine Henkersmahlzeit serviert: "Tränchen vom früh verstorbenen Eifelschwein". Auch Nettersheim, Zülpich und Euskirchen machen mit.

Weitere Informationen:  Tel. (02441) 99 45 70; www.nordeifel-tourismus.de