GA gelistet Diese Ausflüge in Bonn und der Region kosten nichts

Mit der faszinierenden Landschaft aus Stein und Wald kann das Siebengebirge kann das Siebengebirge punkten.

Bonn/Region. Wer Lust hat, etwas zu unternehmen, aber dafür kein Geld loswerden will, wird hier fündig. Zahlreiche Ausflugsziele kann man, ganz ohne Geld auszugeben, genießen. Wir zeigen welche.

Wenn das Wetter einigermaßen mitspielt, möchte man gerne mal das Haus verlassen und dafür gibt es in Bonn und der Region reichlich Ausflugsziele. Das Schöne ist: Viele kann man kostenfrei genießen. Wir geben einen Überblick.

1 Löwenburg-Ruine

Nur die Grundfesten der Löwenburg im Siebengebirge sind erhalten, bieten aber einen interessanten Einblick in eine frühere Zeit. Die Löwenburg war eine Höhenburg am Mittelrhein, die wahrscheinlich um 1200 vom Grafen von Sayn errichtet wurde. Seit dem 16. Jahrhundert ist die Burganlage mit Hochburg, Zwinger und Vorburg immer stärker verfallen. Erhalten sind die Zisterne im Burghof und zwei Seitenmauern des ehemaligen Bergfrieds der Hochburg. Zur Ruine der Löwenburg führen zahlreiche Wanderwege von Rhöndorf, Bad Honnef und vom Siebengebirge. Einen Überblick zu den Wanderwegen gibt es hier und einen Tourvorschlag hier.

Weitere Informationen gibt es unter www.loewenburger-hof.de

Hochherrschaftlicher Blick: Von der Löwenburg aus eröffnet sich ein herrliches Panorama.

 

2 Erpeler Ley

Ein Basaltfels ragt wenige Kilometer nördlich der Ahrmündung bei Erpel am Rhein hervor: Die Erpeler Ley. Das Gestein ist eine Vulkanruine. Das sieht man dem Berg an einigen Stellen an. Fächerartig ist das Gestein an manchen Stellen angeordnet.

Von der Erpeler Ley hat man bei gutem Wetter eine weite Aussicht, die vom Siebengebirge über Unkel und Remagen bis zur Mündung der Ahr, Linz und in die Eifel reicht. Das Plateau ist mit dem Auto über eine asphaltierte Straße zu erreichen, aber auch Wanderwege führen dort hin.

Weitere Informationen über Wanderwege gibt es hier und einen Tourvorschlag hier. Die Anfahrt zur Erpeler Ley ist hier beschrieben.

Remagen Blick von Erpeler Ley auf Remagen.

 

3 Freizeitpark Rheinbach

Zwei Seen, große Liegewiesen, Spielplätze und vieles mehr hat der Freizeitpark Rheinbach zu bieten. Die etwa 15 Hektar große Freizeitlandschaft bietet neben den Spielanlagen für Kinder auch Sportplätze für Jugendliche: Plätze für Basketball, Volleyball und Beachvolleyball sowie eine Skateboard-Anlage. Lediglich zum Minigolf-Spielen oder zum Anmieten von Grillflächen muss man im Freizeitpark zahlen.

Weitere Informationenen gibt es unter www.rheinbach.de

Das Piratenspielschiff liegt jetzt im Rheinbacher Freizeitpark vor Anker.

 

4 Haus der Geschichte

Im Haus der Geschichte auf der Bonner Museumsmeile begibt man sich auf eine Zeitreise durch die deutsche Geschichte seit 1945. Die Dauerausstellung beginnt in den Nachkriegsjahren, erzählt von den Neuanfängen und der Teilung Deutschlands, zeigt die Entwicklung von Westdeutschland und der DDR und was die Wiedervereinigung mit sich brachte. Der Besuch der Dauerausstellung und auch der Wechselausstellungen ist kostenfrei.

Weitere Informationen gibt es unter www.hdg.de

Wo: Museumsmeile, Willy-Brandt-Allee 14, 53113 Bonn

Öffnungszeiten: Di-Fr 9-19 Uhr, Sa & So 10-18 Uhr

Außenansicht des Hauses der Geschichte in Bonn.

Von Wanderungen bis zur Kunst

5 Drachenfels

Wer keine Scheu vor einer längeren Wanderung hat, sollte sich den Drachenfels anschauen. Der "Eselsweg" und der "Kutschweg" führen zum Drachenfelsplateau, wo man die Ruine der Burg Drachenfels erklimmen kann. Nur die Wanderung ist kostenfrei, die Fahrt mit der Drachenfelsbahn kostet. Momentan ist der "Eselsweg" gesperrt, über den "Kutschweg" und die Bahn kommt man weiterhin auf den Drachenfels.

Weitere Informationen unter www.drachenfels.net

Wo: Wer mit dem Auto kommt, sollte auf dem Parkplatz "Drachenbrücke" parken und den ausgeschilderten Weg zur Talstation der Zahnradbahn nehmen. Von dort aus kommt man zu Fuß oder mit der Drachenfelsbahn auf den Berg. Wer die öffentlichen Verkehrsmittel nimmt, fährt mit der Bahn bis zur Station "Bahnhof Königswinter".

Blick auf Drachenfels

 

6 Skulpturenufer und Geheime Gärten

Von Rolandswerth bis in die Stadt Remagen erstreckt sich auf einem 14 Kilometer langen Weg das Skulpturenufer Remagen. 14 Kunstobjekte stehen dort am Rheinufer. Das Projekt wurde anlässlich des 2000-jährigen Bestehens der Stadt Remagen mit dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck entwickelt.

Weitere Informationen dazu gibt es hier.

Wer sich die Skulpturen ansieht, sollte auch einen Stop in den  "Geheimen Gärten Rolandswerth" machen. Sie sind Teil des Skulpturenufers Remagen und gingen aus dem einst stattlichen, hochherrschaftlichen Park der Villa Hentzen hervor. Das verwildert scheinende Gelände liegt an der Ecke Parkstraße/Weingärtenstraße zwischen Bundesstraße 9 und Rhein.

Weitere Informationen zu den Geheimen Gärten gibt es hier.

Hermann-Dieter Delseith kennt jeden Weg in den Geheimen Gärten.

 

7 Godesburg

Ebenfalls einen Besuch wert ist das Plateau der Godesburg in Bad Godesberg. Umsonst ist hier die Aussicht vom Plateau, der Besuch des Burgfriedhofs und der Michaelskapelle, 60 Meter vom Bergfried der 1210 erbauten Godesburg entfernt. Bereits im 13. Jahrhundert wurde eine dem Heiligen Michael geweihte Kapelle an den Ort gebaut. Im 16. Jahrhundert wurde diese jedoch weitestgehend zerstört. Um das Jahr 1660 wurde die Kapelle wieder aufgebaut.

Der Burgfriedhof liegt am Westhang des Bergs der Godesburg, entlang der Straßen Am Burgfriedhof und Auf dem Godesberg. Im 19. Jahrhundert wurde der Friedhof angelegt, zu einem schon bestehendem jüdischen Friedhof. 1910 wurde die Grabstätte das letzte Mal erweitert.

Wahrzeichen und Namensgeber: Und über allem thront – die Godesburg.

 

8 Ausflug in die Waldau

Von der Stadt in den Wald - das geht ganz schnell, wenn man die Waldau im Stadtteil Venusberg besucht. Das Naherholungsgebiet am nördlichen Teil des Kottenforstes bietet Natur pur. Im Wildtiergehege leben Wildschweine und Hirsche, die gerne von Groß und Klein bewundert werden. Durch den Stadtwald führt der "Weg der Artenvielfalt". Auf 2,3 Kilometern Länge gibt es neuen Erlebnisstationen und 15 Infotafeln, die die Natur erklären. Auf einem Barfußpfad kann man die Natur auch mit seinen Füßen erkunden.

Weitere Informationen dazu gibt es hier.

Hier beginnt der Stadtwald

Von Politischer Geschichte bis zur Naherholung

9 Weg der Demokratie

Wer die Stadt Bonn und die politische Geschichte Deutschlands besser kennenlernen möchte, kann den "Weg der Demokratie" gehen. Der Rundgang beginnt am Haus der Geschichte. Er führt etwa 100 Minuten Fußweg entlang an Stationen in Bonn vorbei, die mit dem Thema Demokratie zu tun haben. Texttafeln verweisen auf die ehemalige politische Bedeutung historischer Gebäude.

Weitere Informationen zum Rundgang gibt es hier und hier.

 

10 Freizeitpark Rheinaue

Seit seiner Gründung zur Bundesgartenschau im Jahr 1979 ist der Freizeitpark Rheinaue zu dem Naherholungsgebiet der Bonner geworden. Bei gutem Wetter kann man sich hier auf den Wiesen ausruhen und an Seen oder am Rhein sitzen. Der Freizeitpark hat eine Fläche von 160 Hektar. Es gibt an vielen Stellen Grillplätze, die man frei verwenden kann. Natürlich locken im Frühjahr und Sommer diverse Veranstaltungen und der Rheinauenflohmarkt in das Naherholungsgebiet.

Weitere Informationen gibt es hier.

Die Rheinaue von oben.

11 Planetenlehrpfad Bonn

Besonders für Astronomie-Fans interessant ist der Planetenlehrpfad in Bonn. Er stellt ein Modell unseres Sonnensystems dar und stammt aus der Feder des Gesamtschullehrers Till Habel-Thomé und seiner Schüler. Mit seinen 5946 Metern bildet der Planetenlehrpfad Bonn das Sonnensystem maßstabsgetreu 1:1 Milliarde ab. Ausgangspunkt ist eine Installation der Sonne unterhalb des Alten Wasserwerks. Der Weg führt am Rhein entlang, auf der Strecke befinden sich viele Sitzbänke zum Ausruhen.

Weitere Informationen gibt es hier.

<b>Auf die Sonne</b> als Fixpunkt des Planetenlehrpfades sind Besucher nicht mehr angewiesen - Schilder erleichtern die Orientierung. Markierungen auf den Karten geben die Position des Besuchers an.

12 Tour durch das Siebengebirge

Wer es sportlich mag, dem sei eine Fahrradtour durch das Siebengebirge empfohlen. Mehrere Hundert Höhenmeter lassen sich hier mit dem Mountainbike bewältigen. Die Anstrengung ist es wert, denn die sieben Gipfel belohnen mit einer wunderschönen Aussicht auf das romantische Rheintal und die umliegende Landschaft. Der Stenzelberg abseits des Rheins ist landschaftlich besonders reizvoll mit seinem verwitterten und verwilderten Gestein.

Weitere Informationen gibt es hier und einen Tourvorschlag hier.

Mit der faszinierenden Landschaft aus Stein und Wald kann das Siebengebirge – hier vom Heinrichsblick aus – bei Touristen punkten.

13 Martinsweg am Mittelrhein

Zu jeder Zeit ein herzliches Willkommen und Gottes Segen gibt es auf dem Martinsweg am Mittelrhein. Dieser Pilgerweg ist mit rund 40 Kilometern recht kurz. Er verknüpft die katholische Pfarrkirche St. Martin im Neuwieder Stadtteil Engers und die katholische Kirche St. Martin in Linz am Rhein. Die Länge und Dauer der Abschnitte kann jeder selbst bestimmen. Wanderer können Start und Ziel ihrer Etappen mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Auch Familien mit Kindern, Pilger mit Rollator oder Rollstuhl, Langsame und weniger Leistungsfähige finden einen Weg mit mäßigen Steigungen. Steilere Anstiege des Rheinsteigs und weitere Abstecher auf schwierigere Stücke zu der Pilgerstrecke sind möglich. Der Weg ist nicht ausgeschildert. Weinberge, Weingüter und Gaststätten in den Orten bieten rege Abwechslung.

Weitere Informationen gibt es hier.

14 Rheinsteig und Kunst in Linz

Geschichte mit sportlicher Bewegung und mit einer Portion Kunst kombinieren. Das geht in Linz. Dort kann man durch die romantischen Gassen der Altstadt schlendern und sich in die Geschichte des Rheinlandes versetzen lassen. Gleichzeitig wandert man die ersten Schritte auf dem bekannten Rheinsteig. Dieser endet an der Sankt Martin Kirche. Neben den architektonischen Besonderheiten der Kirche sind die Wandmalereien aus der Zeit um 1230 ein Hingucker. Mit einem Gang über den alten Kirchhof, heute Tilmann-Joel Park, mit seinen Grabplatten und alten Grabstätten, kann man in die Stadt und zu ihren gastronomischen Angeboten zurückkehren oder den Anstieg auf den Kaiserberg, den Linzer Hausberg, in Angriff nehmen, um den Tag mit dem Fernblick über das Rhein- und das Ahrtal zu beschließen.

Die Sankt Martin Kirche in Linz.

 

 

Es handelt sich hierbei um eine Auflistung von kostenlosen Ausflugzielen, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat oder objektiven Kriterien gefolgt wäre. Es handelt sich ebenfalls nicht um eine Rangfolge. Die Reihenfolge ist willkürlich. Fehlt ein Ort in der Auflistung? Schicken Sie uns Ihre Vorschläge per E-Mail an online@ga-bonn.de.

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