Festival in der Eifel

Das sollten Sie zu Rock am Ring wissen

Nürburg. Vom 1. bis zum 3. Juni ist es wieder soweit: Tausende Fans strömen zum Festival Rock am Ring in die Eifel. Hier gibt es alles Wissenswerte zum Festival, zum Camping und zur Sicherheit.

Thirty Seconds to Mars, Marylin Manson, Stone Sour, Muse, Snow Patrol, Foo Fighters oder Gorillaz: Die Liste der hochkarätigen Künstler, die 2018 zu Rock am Ring kommen, ist lang und hört hier noch lange nicht auf. Zahlreiche Fans werden auch dieses Jahr wieder vom 1. bis zum 3. Juni auf das Festivalgelände am Nürburgring strömen, um ihre Lieblingskünstler zu hören und gemeinsam zu feiern. Der GA listet alles Wissenswerte rund um das Festival auf.

Bands

Das ganze Festival-Wochenende über wird gerockt und das mit zahlreichen Bands aus den unterschiedlichsten Genres. Das Lineup haben die Veranstalter nach und nach bekanntgegeben. Inzwischen steht schon fest, wer an welchem Tag spielt. Hier gibt es einen Überblick über einige Headliner.

 

Unter www.rock-am-ring.com/lineup ist das komplette Lineup aufgeführt.

Tickets

Noch sind Tickets für das Festival vorhanden. Zum ersten Mal sind Festivaltickets und Camping- und Parktickets voneinander getrennt. Außerdem gibt es in diesem Jahr auch Tageskarten. Zurzeit kostet ein Wochenendticket 189 Euro. Das Camping- und Parkticket für das "General Camping" und für das "Green Camping" kostet 50 Euro. Für "Rock'n'Roll Camping" und "Caravan Camping" zahlt man 117,20 Euro. Ein Tagesticket für Freitag oder Samstag kostet 95 Euro. Der Tageseintritt für Sonntag beträgt 99 Euro.

Wer tiefer in die Tasche greifen kann und möchte, kann sich mit einem Ticket einen komfortableren Schlafplatz buchen. Beim "Experience Camping" bekommt man einen Schlafplatz in einer vorab aufgebauten Übernachtungsmöglichkeit mit Sanitäranlagen und befestigten Wegen. Das kostet allerdings 349 Euro.

 

Übernachten

Unter www.rock-am-ring.com/info gibt es einen Plan über die einzelnen Campingflächen.

Alle Parkflächen liegen an den einzelnen Campingarealen und sind fußläufig erreichbar. Das Ausladen des Gepäcks ist nur auf den Parkflächen erlaubt. Die maximale Campingflächen der Kategorien "General Camping", "Green Camping" und "Rock´n´Roll-Camping" liegt bei sechs Quadratmetern. Bei Gruppen von bis zu zehn Personen ist ein Pavillon von maximal drei mal drei Metern Größe erlaubt. Beim "Rock´n´Roll-Camping" gibt es eine Stromversorgung.

Im "Caravan Camping"-Bereich dürfen Wohnmobile, Wohnwagen und Faltanhänger mit Zugfahrzeug, PKW-Busse sowie ein Zusatzzelt, Vorzelt oder Pavillon stehen. Gruppen, die mit verschiedenen Fahrzeugen zum "Caravan Camping" kommen, müssen sich darauf einstellen, die Autos auf den "General Parking"-Flächen in der Nähe abstellen zu müssen.

Auf dem Zeltplatz B2 campen Motorradfahrer und Besucher mit Behinderung. Motorradfahrer campen auf diesem Platz neben ihren Motorrädern. Es gibt zudem rollstuhlgerechte Sanitäranlagen und Duschen und eine Stromversorgung. Für den Campingplatz B2 benötigt man ein Ticket für das "General Camping". Menschen mit Behinderung müssen unter camping@rock-am-ring.com eine Registrierung vornehmen, um Auto, Wohnmobil, Wohnwagen oder PKW-Bus zu registrieren und den Strom nutzen zu dürfen. In der E-Mail muss folgendes angegeben werden: Name, Vorname, Ticketnummer, Fahrzeugtyp.

Der Veranstalter bietet 2018 außerdem ein Hotel-Package an: drei Übernachtungen mit Frühstück in einem Drei- oder Vier-Sternehotel in direkter Nähe des Festivalgeländes. Bei vielen Fans kommt das teure Angebot allerdings nicht so gut an.

Anreise

Eine Anreise zum Nürburgring ist bei der 2018er-Auflage ab Mittwoch, 30. Mai, ab 12 Uhr möglich. Wer nicht mit dem Auto kommen kann, hat die Möglichkeit, mit Sonderbussen zum Festival zu gelangen. Diese fahren von und zu den Bahnhöfen Koblenz und Ahrbrück sowie von und nach Köln, Bonn und dem Flughafen Köln/Bonn. Fahrtzeiten und Preise sind unter www.rock-am-ring.com/info/sonderbusse aufgeführt.

 

Sicherheit

Am Eingang des Festivalgeländes wird kontrolliert. Nicht viele Gegenstände dürfen mit: Erlaubt sind Handys, Portemonnaies, Schlüsselbund, Gürtel- oder Bauchtaschen sowie leere, faltbare Trinkflaschen und durchsichtige Rucksäcke bis zu einer Größe von 44 Zentimetern Höhe, 37 Zentimetern Breite und 30 Zentimetern Tiefe. Bei den Einlasskontrollen wird zudem der Körper abgetastet.

Auf dem Festivalgelände gibt es zahlreiche Trinkwasser-Zapfstellen, bei denen man sich kostenfrei erfrischen kann. Hier können auch die faltbaren Trinkflaschen aufgefüllt werden. Die Veranstalter werden auf dem Festivalgelände und in den Campingbereichen Blitzschutzzonen einrichten. Auf dem Festivalgelände befinden sich solche Zonen in den gesamten Zuschauerbereichen vor der Volcano Stage, vor der Crater Stage und vor der Alternastage. In den vergangenen Jahren kam es bei schwereren Unwettern zu mehreren Verletzten bei Rock am Ring.

Auf den Campingflächen ist das eigene Auto der sicherste Bereich bei Unwetter. Wer bei einem Unwetter noch einen freien Platz im Auto hat, wird vom Veranstalter aufgefordert, das mit angeschaltetem Warnblinker zu signalisieren und andere Festivalbesucher im Auto aufzunehmen. Die Blitzschutzzonen im Campingbereich befinden sich im Umfeld der Sanitärcamps auf den Campingflächen A5, B2, B5, C2, D6 und auf dem Krebsberg und an der Bandausgabe auf D9.

Unter www.rock-am-ring.com/agb führen die Veranstalter auf, welche Gegenstände nicht auf die Campingflächen mitgenommen werden dürfen.

Einkaufen

Wem der Proviant oder die Getränke ausgehen, kann auch in diesem Jahr wieder im eigens für das Festival eingerichteten Supermarkt Nachschub besorgen. Der Lidl Rock-Shop befindet sich in der Nähe des Festivalgeländes. Er öffnet am Mittwoch von 16 bis 22 Uhr. Von Donnerstag bis Sonntag hat der Supermarkt von 8 bis 2 Uhr geöffnet. Am Montag ist er von 8 bis 12 Uhr offen.

Der General-Anzeiger bei "Rock am Ring"

Alle aktuellen Informationen live vom Festivalgelände, Bilder, Videos und vieles mehr liefern wir das gesamte "Rock am Ring"-Wochenende über in unserem Special unter www.ga-bonn.de/rar.