Arbeitsschutz prüft Vorfall

Riesenrad auf Pützchens Markt nach tödlichem Unfall abgebaut

Die Ermittlungen nach dem Unfall dauern an.

Pützchen. In der vergangenen Woche ist ein Arbeiter beim Abbau des Riesenrads auf Pützchens Markt tödlich verunglückt. Das Fahrgeschäft ist mittlerweile abgebaut, die Ermittlungen dauern an.

Im Fall des beim Abbau des Riesenrads auf Pützchens Markt tödlich verunglückten Arbeiters rechnet Oberstaatsanwalt Robin Faßbender nicht vor Ende nächster Woche mit Ergebnissen. "Es besteht kein Zweifel, dass es sich umeinen Arbeitsunfall handelt, daher prüft jetzt der Arbeitsschutz der Kölner Bezirksregierung", erläuterte er am Dienstag auf Anfrage.

Wie berichtet, war am 13. September ein 31-Jähriger Rumäne bei der Demontage des Riesenrads aus rund 30 Metern Höhe abgestürzt. Der Verunglückte war offenbar in der Mitte des 55 Meter hohen Rads damit beschäftigt, einen Kranhaken am Europastern im Radzentrum zu befestigen. An dem Tag herrschte stürmisches und regnerisches Wetter. Das Fahrgeschäft musste so lange stehen bleiben, bis die Untersuchungen des Arbeitsschutzes abgeschlossen waren - ist aber jetzt abgebaut.

"Wir werden das Untersuchungsergebnis des Arbeitsschutzes prüfen, ob und gegebenenfalls gegen wen ein Verfahren einzuleiten ist, sagte Faßbender zum weiteren Vorgehen.