Von Liebe, Tod und Wiedergeburt: "Cloud Atlas"

Berlin.  Es ist ein Film der Superlative: Mit 100 Millionen Dollar Produktionskosten ist "Cloud Atlas" der teuerste deutsche Film - und mit 172 Minuten gehört das Werk des deutschen Regisseurs Tom Tykwer und der amerikanischen "Matrix"-Macher Lana und Andy Wachowski auch zu den längsten Filmen des Jahres.
Tom Tykwer und die Wachoswki-Geschwister haben ein beeindruckendes Mammutprojekt auf die Beine gestellt. Foto: X-Verleih
							Foto: DPA
Tom Tykwer und die Wachoswki-Geschwister haben ein beeindruckendes Mammutprojekt auf die Beine gestellt. Foto: X-Verleih Foto: DPA

Gleich vier Oscar-Preisträger treten in jeweils bis zu sechs Rollen auf: Tom Hanks, Halle Berry, Susan Sarandon und Jim Broadbent. Auch ästhetisch und erzählerisch sprengt der Film über Liebe, Tod und Wiedergeburt Grenzen. Herausgekommen ist ein magischer Trip durch die Jahrhunderte. Mal witzig, tragisch und mitreißend. Mal voller Pathos und esoterischer Heilsbotschaft. Auf sechs parallel verlaufenden Ebenen erzählt der zum großen Teil im Studio Babelsberg gedrehte Film vom Sinn des Lebens - und der Erkenntnis, dass unser Verhalten im Jetzt eine Auswirkung auf die Zukunft hat.

(Cloud Atlas, Deutschland 2012, 172 Min., FSK ab 12, von Tom Tykwer, Lana und Andy Wachowski, mit Tom Hanks, Halle Berry, Susan Sarandon Jim Broadbent, Hugh Grant)

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