"Vampirschwestern" in der Nachbarschaft

München.  Vampirfilme stehen hoch im Kurs. Nun kommt eine jugendfreie Variante ins Kino: "Die Vampirschwestern" nach den Bestsellern von Franziska Gehm.
Dakaria (Laura Roge, l) und Silvania (Marta Martin) sind 'Die Vampirschwestern'. Foto: Sony Pictures/Tom Trambow
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Dakaria (Laura Roge, l) und Silvania (Marta Martin) sind 'Die Vampirschwestern'. Foto: Sony Pictures/Tom Trambow Foto: DPA

Zwei Halbvampir-Mädchen ziehen darin von Transsilvanien nach Deutschland um. Schrecklich, findet Dakaria, die so gerne Vollblutvampirin sein will, während Silvania am liebsten ein echter Mensch wäre. Ein Magier soll ihre Wünsche erfüllen. Doch der Zauber geht schief. Der Film erzählt amüsant und augenzwinkernd, wie die Schwestern und ihr Vampirvater ihre spießige Nachbarschaft in Aufruhr versetzen. Sie fliegen durch die Luft und lieben rohes Fleisch. Dann ist noch das Flopsen - blitzschnelle Ortswechsel, verbunden mit gigantischen Kräften. Und das während der Pubertät, in der die Welt der Jugendlichen ohnehin Kopf steht. So sind "Die Vampirschwestern" ein guter Anlass vor allem für junge Mädchen, darüber nachzudenken, wer sie wirklich sein wollen.

Die Vampirschwestern, Deutschland 2012, von Wolfgang Groos, mit Christiane Paul, Stipe Erceg, Richy Müller, 97 Min., FSK ab 0

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