Schweigsam-beredtes Debüt: "Ende der Schonzeit" | GA-Bonn

Schweigsam-beredtes Debüt: "Ende der Schonzeit"

Berlin.  Ein abgelegener Bauernhof im Schwarzwald 1942. Der raubeinige, aber gutmütige Landwirt Fritz entdeckt den flüchtenden Juden Albert im Wald und versteckt ihn bei sich.
'Ende der Schonzeit'

Eine seltsame Fügung hat die drei Protagonisten zusammengeführt. Foto: farbfilm verleih Foto: DPA

Da er bislang keinen Stammhalter zeugen konnte, bittet er den jungen Mann, seine Frau Emma zu schwängern. Aus anfänglichem Sträuben der Beiden entwickeln sich ungeahnte Gefühle: sexuelle Leidenschaft, Eifersucht und Willkür - todesgefährlich in Zeiten der NS-Gewaltherrschaft.

Eindrucksvoll schweigsam-beredt und in gemäldeartigen Bildern gelang das Spielfilmdebüt der 1972 geborenen Regisseurin und Co-Autorin Franziska Schlotterer. Eine Klasse für sich sind die Darsteller, allen voran Brigitte Hobmeier.

(Ende der Schonzeit, Deutschland/Israel, 2012, 100 Min., FSK o.A., von Franziska Schlotterer, mit Brigitte Hobmeier, Hans-Jochen Wagner, Christian Friedel)

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