"In ihrem Haus": Drama um Voyeurismus und Träume

Berlin.  Die Grenzen zwischen Einbildung und Wahrheit können fließend sein - so wie in François Ozons neuem Film "In ihrem Haus".
'In ihrem Haus' nimmt das Phänomen des Voyeurismus unter die Lupe. Foto: Concorde/dpa Foto: DPA

Ein Schüler spioniert darin das Leben eines Klassenkameraden aus und schreibt einen Roman darüber. Sein Lehrer Germain und dessen Frau Jeanne sind fasziniert von den voyeuristischen Einblicken, die sie hier kapitelweise zu lesen bekommen. Ein Spiel, so scheint es, doch dann werden die Ereignisse immer dramatischer. Bald weiß keiner mehr genau, was Fiktion und was Realität ist.

Ozons neuer Film ist ein packendes Psychodrama, das die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit auslotet. Gleichzeitig ist "In ihrem Haus" eine genaue Studie über das Wesen menschlicher Beziehungen und über den verpönten Reiz des Voyeurismus.

(In ihrem Haus, Frankreich 2012, 105 Min., FSK o.A., von François Ozon, mit Fabrice Luchini, Kristin Scott Thomas, Emmanuelle Seigner)

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