"Camp 14": Doku über nordkoreanisches Straflager

Berlin.  Es ist eine unglaubliche Geschichte: Shin Dong-Hyuk wurde als Kind zweier Häftlinge in dem nordkoreanischen Arbeitslager Camp 14 geboren. Vom Tag seiner Geburt an war er politischer Gefangener - und wusste lange nichts von der Außenwelt hinter dem Stacheldrahtzaun.
'Camp 14' thematisiert das Lagerleben im unterdrückerischen Regime in Nordkorea. Foto: Archiv
								Foto: DPA
'Camp 14' thematisiert das Lagerleben im unterdrückerischen Regime in Nordkorea. Foto: Archiv Foto: DPA

Ab seinem sechsten Lebensjahr musste er Zwangsarbeit leisten; Hunger, Angst, Gewalt und Folter bestimmten seinen Alltag. Doch dann, im Alter von 23 Jahren, gelang ihm die Flucht. Er kam nach Südkorea, eine für ihn völlig fremde Welt. Der deutsche Dokumentarfilmer Marc Wiese sprach längere Zeit mit Shin Dong-Hyuk und schafft so ein erschütterndes Porträt. Animierte Szenen zeigen schlicht, aber nicht weniger eindringlich, zentrale Ereignisse im Lager. Außerdem gelang es Wiese, zwei Täter vor die Kamera zu holen.

(Camp 14 - Total Control Zone, Deutschland 2012, 104 Min., FSK ab 12, von Marc Wiese, mit Shin Dong-Hyuk)

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