GA-Filmecke 7. - 13. Dezember

A Ghost Story und mehr: Unsere Kinotipps aus Bonn

Casey Affleck kehrt als Geist zu seiner Frau (Rooney Mara) zurück.

Casey Affleck kehrt als Geist zu seiner Frau (Rooney Mara) zurück.

Bonn. Ein prominent besetzter Geisterfilm, ein Überlebensdrama im Schnee und die letzten Meter zu Star Wars: Was es an Neustarts und Specials in den Kinos in und um Bonn gibt: Unsere Filmecke verrät es.

1 Ein stilles Geisterdrama

Es wirkt wie die Ruhe vor dem Sturm: Eine Woche vor Start des neuen "Star Wars"-Films startet in den Bonner Kinos kein neuer großer Blockbuster. Dennoch gibt es in dieser Woche einige spannende und interessante Neustarts. Da wäre zunächst "A Ghost Story".

Was sich anhört wie ein Horrorfilm, ist ein eher stilles Drama. Darin geht der kürzlich verstorbene C (Casey Affleck) als Geist in sein Haus zu seiner trauernden Frau M (Rooney Mara) zurück, um sie zu trösten und an ihrem Alltag teilzuhaben. Doch er muss letztlich fast tatenlos dabei zusehen, wie sie leidet und schließlich auszieht. Eine Notiz von ihr wird schließlich zur Obsession für ihn, wo er sich mit den Rätseln des Lebens auseinandersetzen muss, um Frieden zu finden.

"A Ghost Story" läuft in diesen Kinos.

 

2 Weitere Dramen als Neustarts

Das Kriegsdrama "Ayla" spielt im Koreakrieg im Jahr 1950, in dem auch eine türkische Einheit kämpft. Ein Offizier trifft eines Tages ein kleines koreanisches Mädchen, rettet es vom Schlachtfeld und bringt es zum Stützpunkt der UN. Schnell entwickelt sich eine enge Vater-Tochter-Beziehung. Als der Krieg endet, trennen sich ihre Wege. Doch beide geben die Hoffnung nicht auf, sich eines Tages wiederzusehen.

Hier gibt es "Ayla" zu sehen.

Wer Kate Winslet und Idris Elba beim Überlebenskampf in den Gebirgen beobachten will, ist im Drama "Zwischen zwei Leben - The Mountain Between Us" richtig aufgehoben. Winslet spielt darin eine Fotojournalistin, Elda einen Neurochirurgen: Beide weichen aufgrund eines Schneesturms und der daraus resultierenden Absage ihres Flugs auf eine kleine Chartermaschine aus. Doch als der Pilot einen Herzschlag erleidet, stürzen sie in einem abgelegenen Bergmassiv ab. Sie versuchen einen Weg zurück in die Zivilisation zu finden und kommen sich dabei näher.

Das Drama läuft in diesen Kinos auf Deutsch und in diesen im englischen Original.

3 Es weihnachtet in den Kinos

Neu startet auch die zweite Adaption der Jugendbuchreihe Burg Schreckenstein. In "Burg Schreckenstein 2 - Küssen (nicht) verboten" geht es um den Dauerclinch zwischen der Jungenschule und dem benachbarten Mädcheninternat Rosenfels. Doch als der Zeppelin des Grafen abstürzt und dessen Neffe die Geschäfte für kurze Zeit übernimmt, fasst dieser den Plan, das Anwesen zu verkaufen. Nun müssen die Jungs der Schule zusammen mit den Mädchen von Rosenfels einen Weg finden, dies zu verhindern.

Der Jugendfilm ist hier zu sehen.

Rund zwei Wochen vor Weihnachten wird es auch in den Lichtspielhäusern (mehr oder weniger) besinnlich. Nach den Geschehnissen im ersten Teil haben sich in "Daddy's Home 2 - Mehr Väter, mehr Probleme" der übervorsichtige Brad und der lässige Dusty als Väter einer Patchwork-Familie arrangiert. Doch der Frieden gerät in Gefahr, als sich über Weihnachten ihre beiden Väter ankündigen.

Die Komödie startet in diesen Kinos auf Deutsch und in diesen auf Englisch.

Die Weihnachtsgeschichte ist schon unzählige Male erzählt worden, nun kommt sie in "Bo und der Weihnachtsstern" aus der Perspektive eines Esels daher. Bo heißt das abenteuerlustige Tier, das endlich aus dem Alltagstrott ausbrechen will. Er reißt auch schließlich aus und trifft auf ein Schaf und eine Taube. Das Trio folgt schließlich drei Kamelen und weiteren Stalltieren einem hellen Stern, der sie schließlich zu Maria und Josef führt.

Der Animationsfilm läuft in diesen Kinos. Hier gibt es den Film auch auf Englisch.

4 Ein Meisterwerk des Hongkong-Kino

Neben den Neustarts locken auch einige Specials Besucher in die Kinos. Das Kinopolis setzt seine filmreif-Reihe fort und zeigt in diese Woche mehrmals das Drama "The Sqaure", das in Cannes den Hauptpreis gewann sowie das Biografie-Drama und Berlinale-Eröffnungsfilm "Django - Ein Leben für die Musik" über den Jazz-Musiker Jean Reinhardt, der als Django bekannt wurde.

Ein "Meisterwerk des Hongkong-Thriller" läuft am Montag um 21 Uhr im Kino in der Brotfabrik. In "The Mission" von Johnnie To aus dem Jahr 1999 geht es um eine Gruppe von fünf Bodyguards, die einen Triadenboss gegen Anschlagsversuche schützen sollen. Gezeigt wird eine 35-mm-Kopie des Films im Original mit Untertiteln.

5 Weitere Specials und Star Wars

Im Rahmen der Reihe Kinderwagenkino zeigt das Rex am Mittwoch um 11 Uhr die Tragikomödie "The Big Sick". Das Konzept dahinter: Die Vorstellung richtet sich an Eltern mit einem Säugling im Alter bis zu 18 Monaten, der Ton wird etwas leiser gedreht und das Licht ist nicht ganz abgedunkelt.

Vor dem offiziellen Kinostart am kommenden Donnerstag können Zuschauer am Sonntag bereits den Film "Leaning into the wind - Andy Goldsworthy" um 15.30 Uhr im Rex sehen. Der Dokumentarist Thomas Riedelsheimer begegnet darin dem schottischen Landart-Künstler Andy Goldsworthy und dessen außergewöhnliche Naturskulpturen. Bei der Vorstellung im Rex wird auch der Regisseur anwesend sein. Bereits um 11 Uhr am Sonntag gibt es im Rex die Ballett-Vorstellung von "Der Nussknacker" auf der großen Leinwand zu sehen.

Die Kinowoche endet diese Woche mit einem der meist erwarteten Blockbuster des Jahres. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gibt es unter anderem im Woki, im Stern und im Kinopolis Vorstellungen von "Star Wars - Episode 8: Die letzten Jedi".

6 Sneak Previews

Wer sich lieber überraschen lassen möchte, für den gibt es wieder eine Reihe von Sneak Previews. Einen Überraschungsfilm vor Bundesstart zeigt das Stern am Montag um 20 Uhr. Eine halbe Stunde später legt das Woki mit einer Sneak in Originalsprache mit Untertiteln nach. Im Kinopolis läuft am Dienstag um 20.30 ein deutschsprachiger Überraschungsfilm, bevor das Woki am Mittwoch mit der Sneak um 20.30 Uhr die Reihe der Überraschungsfilme abschließt.

Am Ende bleibt noch eins: Ab ins Kino und viel Vergnügen.