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Das Nirvan bietet persische Küche am Belderberg

In prächtigem persischem Ambiente: Darius Seidi vom Nirvan

In prächtigem persischem Ambiente: Darius Seidi vom Nirvan

Bonn. Darius Seidi bietet seinen Gästen im Nirvan neben persischem Essen auch Live-Musik am Piano. Nach Standorten in Stuttgart und Köln ist das Restaurant in der Bonner Innenstadt angekommen.

Nirvan heißt im Persischen soviel wie "Licht im Herz". Inhaber und Chefkoch Darius Seidi, geboren in Teheran, eröffnete bereits 1990 in Stuttgart ein Restaurant mit dem Namen Nirvan. 1998 zog er nach Köln um. Nun ist Seidi mit seinem persischen Restaurant in Bonn angekommen, und zwar in den Räumlichkeiten des früheren Take Two an der Ecke Belderberg/Rathausgasse. "Etwa 60 Prozent meiner Stammgäste kamen immer schon aus Bonn", erklärt Seidi.

Nach zweimonatiger Renovierung entfaltet das Lokal ein prächtiges orientalisches Ambiente, frei von Kitsch, mit kunstvollen Leuchten, Spiegeln, persischen Ölgemälden und aufwendig gearbeiteten Esstischen. Das Nirvan bietet 60 Gästen Platz, 30 weiteren auf der Terrasse an der Rathausgasse. Jeden Donnerstag- und Sonntagabend (ab 18 Uhr) unterhält ein Pianist die Gäste.

Die Zubereitung persischer Spezialitäten hat Seidi von seinen Eltern gelernt, die beide als Köche arbeiteten. Als warme Vorspeise empfiehlt der Chef "Kaschke Bademjan" (gebratene Auberginen mit traditionellem Joghurt, Minzröstzwiebeln und persischem Lavasbrot) für 6,50 Euro, als kalte Alternative vorweg "Panir Tond" (pikant eingelegte Weichkäsewürfel in Knoblauch und Kräutern) für 5,50 Euro. Zu den Hauptspeisen zählen "Soltani" (Hackfleisch- und Lammrückenspieß mit Grilltomate und Safranreis) für 16,90 Euro und "Djudje Kabab Filet" (gegrillte Hähnchenbruststücke in Safranmarinade mit Grilltomate und Safranreis) für 12,90 Euro. Als geschmortes Gericht empfiehlt Seidi "Gheime Bademjan" (gebratene Auberginen mit Lammfleisch in Tomaten-Limonensoße mit gelben Linsen und Safranreis) für 11,90 Euro. Ein Dessert-Tipp ist "Falude" (Glasnudel-Eis in Rosenwasser und Limonensaft) für 4,90 Euro.

Die Getränkekarte bietet "Dough", persischen Ayran mit Minze (0,375l für 3,90 Euro), persischen Schwarztee (Tasse 1,90 Euro) und vier offene Weine (0,2l) für je 6,90 Euro, etwa den Grauburgunder von Wolfgang Pfaffmann. Gaffel Kölsch und Bitburger Pils kommen aus der 0,33-Literflasche (je 3,30 Euro).