GA-Wandertag

Beim Abschlussfest am Schloss Birlinghoven galt es nur zu genießen

Schloss Birlinghoven.  "Der scheint jedes Jahr jünger zu werden", meinte Adela Schult mit einem Blick auf Tom T. Marshall, der mit seiner Band "Blue Country Moon" auf der Bühne am Schloss Birlinghoven stand und Rock'n'Roll-Songs schmetterte. Einige Besucher, die vom GA-Wandertag zurück waren, hatten sogar noch die Energie, dazu zu tanzen - allesamt ältere Semester.

"Für mich ist das Erinnerung", sagte Schult. Sie tanzte nicht, sondern genoss nach ihrer Wanderung auf einer Bank den Schatten. 30 Kilometer war sie gegangen. "Ich wollte mal wissen, ob's noch klappt." Immerhin ist sie 77 Jahre alt. Da gehen die wenigsten noch 30 Kilometer.

Beate Buchallik und ihr Mann setzten sich dazu. 26 Kilometer waren sie marschiert, zwischendurch im Kloster Heisterbacherrott eingekehrt. "Wir waren schon um 8 Uhr hier", sagte die Gynäkologin. In aller Frühe losgehen, das habe sich gelohnt, auch wenn das gar nicht ihr Ding sei. Die Strecke sei gut geplant gewesen, fand die begeisterte Wanderin.

"Der Rheinstieg vom Petersberg runter, das war super schön." Sie mache schon seit Jahren beim Wandertag mit. "Man trifft immer nette Leute unterwegs." Zum Beispiel die siebenköpfige Gruppe "Stramme Waden", zu der Irmgard Widdel gehörte. "Der Tag war gut organisiert", fand sie. "Überall gab es genug zu essen und zu trinken. Und die Strecke war sehr abwechslungsreich."

GA-Wandertag - Ziel

Viele mehr oder weniger müde Wanderer hatten es sich an den Tischen oder auf den Wiesen des Schlosses gemütlich gemacht, lauschten der Musik, unterhielten sich über die Tour oder beobachteten das bunte Treiben. Die kleineren Kinder, die einen guten Teil der Wanderstrecke in Kinderwagen gesessen hatten, tobten sich auf dem Trampolin des Abenteuer-pur-Teams aus, die etwas älteren Kids standen am Kickertisch, bastelten oder löteten unter Anleitung des Teams. Erste artistische Schritte konnte bei der Circusschule Don Mehloni nicht nur der Nachwuchs wagen: Dort konnten auch Erwachsene sich zum Beispiel das Jonglieren beibringen lassen.

Heiß begehrt waren auch das Kistenstapeln und das Balancieren auf der Slackline, die die Mitarbeiter der Troisdorfer Kletterhalle Arena Vertikal mitgebracht hatten. "Wir waren seit dem Mittag fast konstant beschäftigt", sagte Mitarbeiter Kaya Raue. Und auch die Ponys des Vereins Gipfelstürmer waren nahezu rund um die Uhr im Einsatz, um die kleinen Besucher über das Schlossgelände zu tragen. Das Schloss war ebenfalls zur Besichtigung geöffnet.

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