Spielfilm

Mohammed - Der Gesandte Gottes

Den Anhängern Mohammeds droht Verfolgung und Folter. Die Glaubensbrüder wollen Mekka verlassen, doch sie werden von ihren einstigen Nachbarn und Freunden angegriffen.

Den Anhängern Mohammeds droht Verfolgung und Folter. Die Glaubensbrüder wollen Mekka verlassen, doch sie werden von ihren einstigen Nachbarn und Freunden angegriffen.

Lesermeinung ★★★★★
Produktionsland Großbritannien / Libanon / Liberia
Altersfreigabe 0

Mohammed verbreitet als Gesandter Gottes die Lehren des Korans und das Wort Allahs auf der Erde. Dabei findet er nicht nur Zuspruch unter den Menschen.Im Jahre 610 nach Jesus Christus kehrt mit Mohammed ein Prophet auf die Erde, der für Chaos in der Stadt Mekka, im Westen Saudi-Arabiens, sorgt. Der Gesandte, der das Wort Gottes und den islamischen Glauben verbreiten möchte, stößt durch seine Vorstellung, dass alle Menschen gleich sind, auf den Unmut einflussreicher Personen wie Abu Sofyan (Michael Ansara), dessen Frau Hind (Irene Papas) sowie dem Aristokraten Umaya (Bruno Barnabe). Sie haben die Befürchtung, dass die Pilger nicht mehr zur Kaaba in der Heiligen Moschee kommen und so kein Geld in ihre Kassen fließt. Aber der Prophet lässt sich nicht von seinen Überzeugungen abbringen. Er findet immer mehr Zuspruch unter den Menschen, was dazu führt, dass auch sie verfolgt und gejagt werden.

Eine Hauptperson ohne Schauspieler und Gestalt

Dass man den Propheten Mohammed in Moustapha Akkads Film, der den Beginn des Islam darstellt, nicht einmal zu Gesicht bekommt, ist kein Wunder. Im Islam gibt es das Bilderverbot, dass es untersagt Allah oder Mohammed als Person zu zeigen. Trotzdem kam es wegen der Thematisierung zu Demonstrationen durch Araber und Türken in Deutschland sowie in England, die die Ausstrahlung des Films unterbinden wollten. Doch das Werk stieß auch auf Zustimmung, so wurde es 1978 für den "Oscar" für die Filmmusik nominiert.