Phasenprüfer liefert häufig falsches Ergebnis

Köln.  Ob der Stromkreis unter Spannung steht, ist eine wichtige Information beim Reparieren von Steckdosen. Heimwerker sollten sich dabei aber besser nicht auf Phasenprüfer verlassen, rät der TÜV Rheinland.
Wer unsicher ist, sollte Reparaturen an Steckdosen lieber sein lassen und einen Elektriker zurate ziehen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand Foto: DPA

Wird eine defekte Steckdose repariert, sollte der Stromkreis nicht unter Spannung stehen. Das überprüfen Heimwerker am besten mit einem Duspol oder einem Multimeter, rät Marko Grapentin vom TÜV Rheinland in Köln. Ein Phasenprüfer in Form eines kleinen Schraubenziehers mit Glimmlampe liefere häufig falsche Ergebnisse. Ein Duspol oder Multimeter hat zwei Stifte, die jeweils in ein Loch der Steckdose kommen. Grundsätzlich rät der Fachmann für Hauselektrik, bei Unsicherheit oder Problemen die Finger von Reparaturen an Steckdosen oder einem Kabel zu lassen. Der Heimwerker könne sich verletzen, wenn er eine falsche Leitungsader berührt.

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