Für Energieausweis Bedarfswerte analysieren lassen

Berlin.  Wer eine Immobilie kauft, will nicht nur ihren Preis kennen, sondern auch die laufenden Kosten und nötige Rücklagen für Sanierungen einschätzen können. Deshalb haben Kaufinteressenten ein Anrecht auf die Vorlage eines Energieausweises.
Für den Ausweis der Deutschen Energie-Agentur (dena) wird der Energiebedarf anhand einer technischen Analyse aller Gebäudedaten berechnet. Foto: Kai Remmers Foto: DPA

Wer ein Haus verkaufen oder eine Wohnung vermieten will, muss Interessenten einen Energieausweis vorlegen. Davon gibt es zwei Arten - die Deutsche Energie-Agentur (dena) in Berlin empfiehlt die sogenannte Bedarfsvariante. Der Fachberater berechne den Energiebedarf dabei anhand einer technischen Analyse aller Gebäudedaten. Daran lasse sich der energetische Zustand des Hauses sowie der mögliche Sanierungsbedarf der Immobilie ablesen.

Für die zweite Variante, den Verbrauchsausweis, wird lediglich der Energieverbrauch der zurückliegenden Jahre herangezogen - und dieser sei stark abhängig von den Bewohnern, so die dena. Familien beispielsweise verbrauchen mehr Energie als ein Zweipersonenhaushalt. Und wer viel unterwegs ist, heizt wahrscheinlich weniger als sein Vormieter, der häufiger zu Hause war.

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