Zum Schutz vor Grippe auf Händedruck verzichten

Bielefeld.  Das Ende des Winters ist in Sicht. Wer bisher um eine Grippeinfektion herumgekommen ist und es dabei belassen will, kann einige Vorsichtsmaßnahmen treffen, um die Ansteckungsgefahr zu verringern.
Wer in ein Einmaltaschentuch niest, verringert die Ansteckungsgefahr. Foto: Patrick Pleul
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Wer in ein Einmaltaschentuch niest, verringert die Ansteckungsgefahr. Foto: Patrick Pleul Foto: DPA

Der Verzicht auf einen Händedruck zur Begrüßung kann vor der Grippe schützen. Mit dem Händedruck werden Viren übertragen und verteilen sich so auf Türgriffen, Telefonhörern und Haltestangen in öffentlichen Verkehrsmitteln. Darauf macht Inge Wolff vom Arbeitskreis Umgangsformen International (AUI) in Bielefeld aufmerksam. Wer krank ist oder eine Ansteckung vermeiden will, weist am besten darauf hin, dass er aus diesem Grund auf einen Handschlag verzichten möchte.

Beim Niesen oder Husten empfiehlt der AUI, ein Einmaltaschentuch zu benutzen und dieses danach in einen geschlossenen Mülleimer zu werfen. Dadurch wird die Ansteckungsgefahr vermindert. Wer kein Papiertaschentuch zur Hand hat, sollte nicht die Hand vor den Mund nehmen, sondern in die Armbeuge niesen oder husten.

Grippekranken rät der AUI davon ab, Sport zu treiben oder öffentliche Veranstaltungen zu besuchen. Wenn sich ein Termin nicht verschieben lässt, sei es wichtig, frühzeitig Medikamente zu nehmen und bei einem akuten Nies- oder Hustenanfall den Raum zu verlassen.

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