Bei Berufsorientierung, Aus- und Weiterbildung v

Uni und Handwerkskammer kooperieren

BONN.  Mit dem Ziel, die eigenen Stärken zu bündeln, haben die Handwerkskammer zu Köln (HWK) und die Universität Bonn einen Kooperationsvertrag geschlossen. HWK-Hauptgeschäftsführer Ortwin Weltrich und Rektor Jürgen Fohrmann setzten ihre Unterschriften unter das Papier, das den Rahmen für eine Zusammenarbeit abstecken soll.

Die Einrichtungen vereinbaren darin einen regelmäßigen Gedankenaustausch und die Schaffung geeigneter Kooperationsstrukturen sowie eine Zusammenarbeit bei der Berufsorientierung, in der Aus- und Weiterbildung und beim Technologie- und Wissenstransfer.

Die Vertragspartner erhoffen sich von der intensiveren Vernetzung von Wissenschaft und Handwerk eine Stärkung der von Forschung und Mittelstand geprägten Region Köln-Bonn. Besonders am Herzen liegen der Kammer und der Uni die Bereiche Berufsorientierung sowie Aus- und Weiterbildung. Die Berufsorientierung und die richtige Berufs- und Studienwahl stellen immer mehr junge Menschen vor große Herausforderungen.

Die Fülle der Möglichkeiten und Informationsquellen wird oft als verwirrend und unübersichtlich wahrgenommen. "Viele Schüler können sich nur schwer zwischen Ausbildung und Studium entscheiden. Und nicht wenige Studierende brechen ihr Studium ab und wechseln in eine Berufsausbildung", sagt Fohrmann. Handwerkskammer und Uni möchten deshalb bei der Beratung von Schülern, aber auch Studenten enger zusammenarbeiten.

Angedacht ist, mit Unterstützung der HWK die Beratungsangebote zur Studienorientierung der Zentralen Studienberatung der Universität um den Bereich Berufswahlorientierung zu ergänzen. Es geht um die Durchlässigkeit in der Bildung - von der Gesellenprüfung bis zu Bachelor- und Masterstudiengängen.

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