WCCB

Was die Stadt Bonn bereits investiert hat

BONN.  Rund 60 Millionen Euro hat die Stadt Bonn seit Stilllegung der Baustelle in das WCCB investiert. Das geht aus der Kostenaufstellung für die gestrige Sitzung des WCCB-Ausschusses hervor.

Den Löwenanteil macht der Forderungskauf der Stadt an die Sparkasse mit rund 40 Millionen Euro aus. Die Kosten für die Heimfallvereinbarung betragen 8,5 Millionen Euro.

Mehr als acht Millionen Euro wurden für das Beraterheer der Stadtverwaltung und die Rechtsberater für die Stadt und aktive sowie ehemalige städtische Mitarbeiter fällig.

Für die Fertigstellung des WCCB sind im Doppelhaushalt 2013/2014 rund 51,5 Millionen Euro vorgesehen. Davon entfällt mehr als die Hälfte auf Zuschüsse von Bund (17 Millionen Euro) und Land (10 Millionen).

Weitere Informationen zu Millionenfalle finden Sie im GA-Spezial.

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Artikel zum dritten RPA-Bericht

Übersicht: Die RPA-Berichte Im Skandal um das WCCB kommen immer wieder neue Details ans Tageslicht. Dabei geht es auch um die Verwendung des von der Stadt Bonn gezahlten Marketingzuschusses in Höhe von mehr als einer Million Euro jährlich. Das geht aus dem dritten Report des Rechnungsprüfungsamtes (RPA) hervor.