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Heussallee im Bundesviertel
Umbau der Abgeordnetenhäuser startet
Von Lisa Inhoffen
BONN. Noch in dieser Woche sollen die Sanierungsarbeiten an den ehemaligen Abgeordnetenwohnungen an der Heussallee im Bundesviertel starten. Das teilte die Stadt Bonn am Donnerstag mit - und es gibt noch weitere Neuigkeiten.
In diesen bescheidenen Appartmenthäusern nächtigten zu Hauptstadtzeiten Abgeordnete: Jetzt werden die Baudenkmäler saniert. Foto: Barbara Frommann
Gearbeitet wird außerdem bereits im neuen Parkhaus an der Karl-Carstens-Straße, dass nach Angaben der der Verwaltung in diesen Wochen fertiggestellt sein soll.
Die Arbeiten für das Parkhaus ruhten ebenso wie die für den Erweiterungsbau des World Conference Center Bonn (WCCB) und das WCCB-Hotel seit Stilllegung der Baustelle im Zuge des WCCB-Skandals vor beinahe drei Jahren. Allerdings durfte das Parkhaus mit Sondergenehmigungen bei Tagungen im WCCB-Bestandsbau, dem ehemaligen Plenarsaal, bereits genutzt werden.
Die Abgeordnetenwohnhäuser, die seit 2000 als "Zeugnis für den Ausbau der provisorischen Hauptstadt Bonn in den Nachkriegsjahren Deutschlands" unter Denkmalschutz stehen, werden jetzt unter Federführung des Städtischen Gebäudemanagements (SGB) und in enger Abstimmung mit der Unteren Denkmalbehörde saniert. Die Gebäude stammen wie der Lange Eugen von Architekt Egon Eiermann. Das Projekt soll bis Ende 2013 abgeschlossen sein.
Ins Haus Nummer 11 soll die Tourismus & Congress GmbH einziehen, die zurzeit im sogenannten Vizepräsidentenanbau direkt neben dem Plenarsaal untergebracht ist. In den anderen Abgeordnetenhäuser werden Wohnmöglichkeiten für Tagungen geschaffen. Bis zum Baustopp des WCCB waren dort Planungsbüros untergebracht. Danach hatten dort unter anderem die Mitarbeiter der Firma, die für die Bewachung der WCCB-Baustelle tätig ist, ihre Unterkunft. Inzwischen sind die zweigeschossigen Gebäude leer.
Nach dem Sieg der Stadt in einem Vergaberechtsstreit kann es mit der Fertigstellung des WCCB-Kongresssaals möglicherweise doch schneller weitergehen. Sollte kein Einspruch vorliegen, werde der ausgewählte Generalplaner umgehend beauftragt, so Marc Hoffmann vom Presseamt.
Weitere Informationen zu Millionenfalle finden Sie im GA-Spezial.
Artikel vom 19.10.2012
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